Hier ist dein Platz, um den Angehörigen dein Beileid zu bekunden, deiner eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder ihr einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.
Die Trauerfeier war Sonntag, 18. Juli 2021, um 12 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof HH-Ohlsdorf, Ilandkoppel 68 in Hamburg-Ohlsdorf.
„Ich werde so lange singen, bis es keine Nazis mehr auf der Welt gibt“, haben Sie gesagt, liebe Esther Bejarano. Ich verspreche Ihnen, dass ich nun für Sie weitersingen werde (und weiß, ich bin nicht die einzige). Ich bin so froh, dass ich Ihnen bei Ihrem Konzert in Würzburg begegnen durfte! "Niemand wurde als Menschenfeind geboren - dazu wurden sie gemacht", schrieb ich mal in einem meiner Lieder. Ich glaube, es sind nicht zuletzt Emotionen wie Angst, Einsamkeit, mangelndes Selbstwertgefühl und das Empfinden, im Leben zu kurz gekommen zu sein, die Menschen zu Nazis machen. Darum glaube ich, dass es unendlich wichtig ist, gesellschaftliche Bedingungen zu schaffen, in denen solche Gefühle gar nicht erst aufsteigen, oder aber aufgefangen und verändert werden können. Die aktuelle Weltlage sieht auf den ersten Blick nicht so aus, als käme sie solchen Bedingungen entgegen. Ich glaube aber, dass sie zu erschaffen sind: im jeweils eigenen Umfeld, das sich dann auf das große Ganze auswirken kann und wird. Mit wachen Augen und mitfühlendem Herzen durch die Welt gehen. Die Vergangenheit nicht verdrängen oder verleugnen, sondern aus ihr lernen. Jede*r von uns kann dies tun. Darum, liebe Esther Bejarano, lese ich wieder in Ihren Erinnerungen und nehme Ihre Weisheit mit in mein Leben. Mit tief empfundener Dankbarkeit. Ihrer Familie und Ihren musikalischen Mitstreiter*innen wünsche ich Trost, Kraft und ganz viel Nähe und Gehaltensein. Das Band der Liebe ist stärker als der Tod ...
„Ich werde so lange singen, bis es keine Nazis mehr auf der Welt gibt“, haben Sie gesagt, liebe Esther Bejarano. Ich verspreche Ihnen, dass ich nun für Sie weitersingen werde (und weiß, ich bin nicht die einzige). Ich bin so froh, dass ich Ihnen bei Ihrem Konzert in Würzburg begegnen durfte!
"Niemand wurde als Menschenfeind geboren - dazu wurden sie gemacht", schrieb ich mal in einem meiner Lieder. Ich glaube, es sind nicht zuletzt Emotionen wie Angst, Einsamkeit, mangelndes Selbstwertgefühl und das Empfinden, im Leben zu kurz gekommen zu sein, die Menschen zu Nazis machen. Darum glaube ich, dass es unendlich wichtig ist, gesellschaftliche Bedingungen zu schaffen, in denen solche Gefühle gar nicht erst aufsteigen, oder aber aufgefangen und verändert werden können.
Die aktuelle Weltlage sieht auf den ersten Blick nicht so aus, als käme sie solchen Bedingungen entgegen. Ich glaube aber, dass sie zu erschaffen sind: im jeweils eigenen Umfeld, das sich dann auf das große Ganze auswirken kann und wird.
Mit wachen Augen und mitfühlendem Herzen durch die Welt gehen. Die Vergangenheit nicht verdrängen oder verleugnen, sondern aus ihr lernen. Jede*r von uns kann dies tun.
Darum, liebe Esther Bejarano, lese ich wieder in Ihren Erinnerungen und nehme Ihre Weisheit mit in mein Leben. Mit tief empfundener Dankbarkeit.
Ihrer Familie und Ihren musikalischen Mitstreiter*innen wünsche ich Trost, Kraft und ganz viel Nähe und Gehaltensein.
Das Band der Liebe ist stärker als der Tod ...... Einklappen
"Niemand wurde als Menschenfeind geboren - dazu wurden sie gemacht", schrieb ich mal in einem meiner Lieder. Ich glaube, es sind nicht zuletzt Emotionen wie Angst, Einsamkeit, mangelndes Selbstwertgefühl und das Empfinden, im Leben zu kurz gekommen zu sein, die Menschen zu Nazis machen. Darum glaube ich, dass es unendlich wichtig ist, gesellschaftliche Bedingungen zu schaffen, in denen solche Gefühle gar nicht erst aufsteigen, oder aber aufgefangen und verändert werden können.
Die aktuelle Weltlage sieht auf den ersten Blick nicht so aus, als käme sie solchen Bedingungen entgegen. Ich glaube aber, dass sie zu erschaffen sind: im jeweils eigenen Umfeld, das sich dann auf das große Ganze auswirken kann und wird.
Mit wachen Augen und mitfühlendem Herzen durch die Welt gehen. Die Vergangenheit nicht verdrängen oder verleugnen, sondern aus ihr lernen. Jede*r von uns kann dies tun.
Darum, liebe Esther Bejarano, lese ich wieder in Ihren Erinnerungen und nehme Ihre Weisheit mit in mein Leben. Mit tief empfundener Dankbarkeit.
Ihrer Familie und Ihren musikalischen Mitstreiter*innen wünsche ich Trost, Kraft und ganz viel Nähe und Gehaltensein.
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