Hier ist dein Platz, um den Angehörigen dein Beileid zu bekunden, deiner eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder ihr einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.
Die Trauerfeier war Sonntag, 18. Juli 2021, um 12 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof HH-Ohlsdorf, Ilandkoppel 68 in Hamburg-Ohlsdorf.
Für Esther „One of the last of her kind.“ Ja, das war sie. Und doch wird ihr diese Beschreibung nicht gerecht, schreibt sie einmal mehr fest auf eine Gruppenzugehörigkeit und sagt wohl mehr über unser Bedürfnis aus, uns ins Verhältnis zu setzen - zu ihr? zu uns? - als Nachgeborene, als Erinnernde, als Anleitung Ersehnende beim Zukunft Bewahren. Sie war vor allem anderen ein Mensch. Und sie bildete Menschen, prägte uns, einfach durch ihr Sein - und durch ihre Kunst. Durch ihr unermüdliches sie selber Sein gegen alle liebenswürdigen Einhegungen. gegen Verfolgungswahn und gegen den Tod vermittelte sie jeden Tag ihr trotz allem noch sie selber, noch am Leben sein - und singen. Ob sie starb mit dem Gefühl des Gescheitertsein? Es wäre unser Scheitern dann, dass wir die Lieder nicht mehr fortgesungen haben.
Für Esther
„One of the last of her kind.“
Ja, das war sie.
Und doch wird ihr diese Beschreibung nicht gerecht,
schreibt sie einmal mehr fest auf eine Gruppenzugehörigkeit
und sagt wohl mehr über unser Bedürfnis aus,
uns ins Verhältnis zu setzen
- zu ihr? zu uns? -
als Nachgeborene, als Erinnernde,
als Anleitung Ersehnende beim Zukunft Bewahren.
Sie war vor allem anderen ein Mensch.
Und sie bildete Menschen,
prägte uns,
einfach durch ihr Sein
- und durch ihre Kunst.
Durch ihr unermüdliches sie selber Sein
gegen alle liebenswürdigen Einhegungen.
gegen Verfolgungswahn und gegen den Tod
vermittelte sie jeden Tag
ihr trotz allem noch sie selber,
noch am Leben sein
- und singen.
Ob sie starb mit dem Gefühl des Gescheitertsein?
Es wäre unser Scheitern dann,
dass wir die Lieder nicht mehr
fortgesungen haben.... Einklappen
„One of the last of her kind.“
Ja, das war sie.
Und doch wird ihr diese Beschreibung nicht gerecht,
schreibt sie einmal mehr fest auf eine Gruppenzugehörigkeit
und sagt wohl mehr über unser Bedürfnis aus,
uns ins Verhältnis zu setzen
- zu ihr? zu uns? -
als Nachgeborene, als Erinnernde,
als Anleitung Ersehnende beim Zukunft Bewahren.
Sie war vor allem anderen ein Mensch.
Und sie bildete Menschen,
prägte uns,
einfach durch ihr Sein
- und durch ihre Kunst.
Durch ihr unermüdliches sie selber Sein
gegen alle liebenswürdigen Einhegungen.
gegen Verfolgungswahn und gegen den Tod
vermittelte sie jeden Tag
ihr trotz allem noch sie selber,
noch am Leben sein
- und singen.
Ob sie starb mit dem Gefühl des Gescheitertsein?
Es wäre unser Scheitern dann,
dass wir die Lieder nicht mehr
fortgesungen haben.... Einklappen
