Hier ist dein Platz, um den Angehörigen dein Beileid zu bekunden, deiner eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder ihr einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.
Die Trauerfeier war Sonntag, 18. Juli 2021, um 12 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof HH-Ohlsdorf, Ilandkoppel 68 in Hamburg-Ohlsdorf.
Esther Bejarano war eine zutiefst beeindruckende Persönlichkeit und Streiterin für Toleranz, gegen Antisemitismus und gegen das Vergessen. Für die Hamburger Volkshochschule und deren Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule war sie eine enge und sehr unterstützende Freundin. Wann immer möglich fand sie über viele Jahre die Zeit und die Kraft, hier vor Schulklassen, in Vorträgen und Lesungen über ihr Leben und ihren Kampf gegen Faschismus und Antisemitismus zu sprechen. Wenn sie erschien, wurde es stets ganz still im Raum. Ihr Mut, die Dinge beim Namen zu nennen, haben uns immer wieder neu beeindruckt. Esther Bejarano wird für immer verbunden bleiben mit der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule als Ort öffentlichen Erinnerns an die Opfer des Nazi-Regimes und als Ort der Bildung und des Gesprächs über Geschichte und die Gefahren faschistischen Gedankengutes. Sie besaß das Talent und den Willen, die Lehren der Geschichte für die nachfolgenden Generationen immer wieder neu vermittelbar zu machen. Darin wird sie uns allen ein Vorbild bleiben, auch darin, Verantwortung für unsere demokratische und tolerante Gesellschaft zu übernehmen. Uwe Grieger, Dr. Anna von Villiez, Hamburger Volkshochschule, Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule
Esther Bejarano war eine zutiefst beeindruckende Persönlichkeit und Streiterin für Toleranz, gegen Antisemitismus und gegen das Vergessen. Für die Hamburger Volkshochschule und deren Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule war sie eine enge und sehr unterstützende Freundin. Wann immer möglich fand sie über viele Jahre die Zeit und die Kraft, hier vor Schulklassen, in Vorträgen und Lesungen über ihr Leben und ihren Kampf gegen Faschismus und Antisemitismus zu sprechen. Wenn sie erschien, wurde es stets ganz still im Raum. Ihr Mut, die Dinge beim Namen zu nennen, haben uns immer wieder neu beeindruckt. Esther Bejarano wird für immer verbunden bleiben mit der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule als Ort öffentlichen Erinnerns an die Opfer des Nazi-Regimes und als Ort der Bildung und des Gesprächs über Geschichte und die Gefahren faschistischen Gedankengutes. Sie besaß das Talent und den Willen, die Lehren der Geschichte für die nachfolgenden Generationen immer wieder neu vermittelbar zu machen. Darin wird sie uns allen ein Vorbild bleiben, auch darin, Verantwortung für unsere demokratische und tolerante Gesellschaft zu übernehmen.
Uwe Grieger, Dr. Anna von Villiez, Hamburger Volkshochschule, Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule... Einklappen
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