Hier ist dein Platz, um den Angehörigen dein Beileid zu bekunden, deiner eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder ihr einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.
Die Trauerfeier war Sonntag, 18. Juli 2021, um 12 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof HH-Ohlsdorf, Ilandkoppel 68 in Hamburg-Ohlsdorf.
Liebe Edna, lieber Joram, am 5.6., nach der Lesung für Wolfgang Borchert zu dessen 100. Geburtstag am Grab in Ohlsdorf, schrieb Eure Mutter ins Gästebuch: "Wenn Wolfgang Borchert heute noch bei uns wäre, dann hätte er ganz viel zu tun, um die Parallelen der Nazizeit zurückzuweisen. Ich bin sehr glücklich, dass ich heute dabei sein konnte, um zu zeigen, dass wir noch viel zu tun haben, um ein friedliches menschliches Leben für die Zukunft zu schaffen." Esther hatte sich jene Lesebuchgeschichte zum Vortragen ausgesucht, in der sich ein Maulwurf durch die Gräber zweier ehemals verfeindeter Menschen arbeitet. Dabei merkt er nicht, "daß hier zwei verschiedene Menschen begraben waren. Es war dieselbe Erde. Alles dieselbe Erde." Für diese Erde arbeiten wir alle weiter, mit Esthers Kraft, mit Esthers unbändigem Willen. In tiefer Dankbarkeit, Johann Voß Carola Burggraf
Liebe Edna, lieber Joram,
am 5.6., nach der Lesung für Wolfgang Borchert zu dessen 100. Geburtstag am Grab in Ohlsdorf, schrieb Eure Mutter ins Gästebuch:
"Wenn Wolfgang Borchert heute noch bei uns wäre, dann hätte er ganz viel zu tun, um die Parallelen der Nazizeit zurückzuweisen. Ich bin sehr glücklich, dass ich heute dabei sein konnte, um zu zeigen, dass wir noch viel zu tun haben, um ein friedliches menschliches Leben für die Zukunft zu schaffen."
Esther hatte sich jene Lesebuchgeschichte zum Vortragen ausgesucht, in der sich ein Maulwurf durch die Gräber zweier ehemals verfeindeter Menschen arbeitet. Dabei merkt er nicht, "daß hier zwei verschiedene Menschen begraben waren. Es war dieselbe Erde. Alles dieselbe Erde."
Für diese Erde arbeiten wir alle weiter, mit Esthers Kraft, mit Esthers unbändigem Willen.
In tiefer Dankbarkeit,
Johann Voß
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am 5.6., nach der Lesung für Wolfgang Borchert zu dessen 100. Geburtstag am Grab in Ohlsdorf, schrieb Eure Mutter ins Gästebuch:
"Wenn Wolfgang Borchert heute noch bei uns wäre, dann hätte er ganz viel zu tun, um die Parallelen der Nazizeit zurückzuweisen. Ich bin sehr glücklich, dass ich heute dabei sein konnte, um zu zeigen, dass wir noch viel zu tun haben, um ein friedliches menschliches Leben für die Zukunft zu schaffen."
Esther hatte sich jene Lesebuchgeschichte zum Vortragen ausgesucht, in der sich ein Maulwurf durch die Gräber zweier ehemals verfeindeter Menschen arbeitet. Dabei merkt er nicht, "daß hier zwei verschiedene Menschen begraben waren. Es war dieselbe Erde. Alles dieselbe Erde."
Für diese Erde arbeiten wir alle weiter, mit Esthers Kraft, mit Esthers unbändigem Willen.
In tiefer Dankbarkeit,
Johann Voß
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