Hier ist dein Platz, um den Angehörigen dein Beileid zu bekunden, deiner eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder ihr einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.
Die Trauerfeier war Sonntag, 18. Juli 2021, um 12 Uhr auf dem Jüdischen Friedhof HH-Ohlsdorf, Ilandkoppel 68 in Hamburg-Ohlsdorf.
Vielgeliebte Esther, du bist nun von uns gegangen mit dem Vermächtnis, Deinen unermüdlichen Kampf aus der persönlichen Erfahrung der unvergleichlichen Verbrechen des deutschen Faschismus fortzusetzen. Deine Intention war, das Unbegreifliche anzuklagen und nicht zu vergessen. Dieses Begreifen verpflichtet zur Wachsamkeit und zum Widerstand gegen fortdauernde und neue Strukturen des Nationalsozialismus und ihre Ideologie der vernichtenden Herrschaft des ‚Eigenen‘ über das völkisch definierte ‚Fremde‘. Auf unserem gemeinsamen Weg hast Du unsere Augen auf eine doppelte Wahrnehmung des 8. Mai gerichtet, der auch für uns der Tag der Befreiung vom Wüten des NS-Terrors geworden ist: Auf dem 'Kongress der Radikalen Linken' im Mai 1990 haben wir im Sinne der erkannten NS-Kontinuität hinausgeschrien: „Deutschland nie wieder!“ Mit eurem unnachgiebigen Kampf und dem Sieg der Roten Armee war der Grund gelegt für einen Umsturz kapitalistischer Produktion und Aneignung, den die Menschheit auch heute noch so dringend braucht. So konnten wir uns dort der Forderung: „Wehret den Anfängen!“ nicht anschließen. Für uns hat der Faschismus nie aufgehört! Er organisiert heute seine Aberkennung des Werts zu leben über die demokratische Verfasstheit und Legitimierung der imperialistischen Staaten weltweit: Diskriminierung, Ausgrenzung, Verelendung und Verfolgung bis zur Vernichtung. 'Eine grundlegende Um-Erziehung nach Auschwitz' hat es nicht gegeben. Der 8. Mai war Befreiung und Niederlage im Kampf gegen das Verbrechen des Imperialismus. In inniger Verbundenheit. Burkhard, dem Du den Namen MAOS gegeben hast – Fels in Deinem Leben
Vielgeliebte Esther,
du bist nun von uns gegangen mit dem Vermächtnis, Deinen unermüdlichen Kampf aus der persönlichen Erfahrung der unvergleichlichen Verbrechen des deutschen Faschismus fortzusetzen. Deine Intention war, das Unbegreifliche anzuklagen und nicht zu vergessen. Dieses Begreifen verpflichtet zur Wachsamkeit und zum Widerstand gegen fortdauernde und neue Strukturen des Nationalsozialismus und ihre Ideologie der vernichtenden Herrschaft des ‚Eigenen‘ über das völkisch definierte ‚Fremde‘.
Auf unserem gemeinsamen Weg hast Du unsere Augen auf eine doppelte Wahrnehmung des 8. Mai gerichtet, der auch für uns der Tag der Befreiung vom Wüten des NS-Terrors geworden ist: Auf dem 'Kongress der Radikalen Linken' im Mai 1990 haben wir im Sinne der erkannten NS-Kontinuität hinausgeschrien: „Deutschland nie wieder!“ Mit eurem unnachgiebigen Kampf und dem Sieg der Roten Armee war der Grund gelegt für einen Umsturz kapitalistischer Produktion und Aneignung, den die Menschheit auch heute noch so dringend braucht. So konnten wir uns dort der Forderung: „Wehret den Anfängen!“ nicht anschließen. Für uns hat der Faschismus nie aufgehört! Er organisiert heute seine Aberkennung des Werts zu leben über die demokratische Verfasstheit und Legitimierung der imperialistischen Staaten weltweit: Diskriminierung, Ausgrenzung, Verelendung und Verfolgung bis zur Vernichtung. 'Eine grundlegende Um-Erziehung nach Auschwitz' hat es nicht gegeben.
Der 8. Mai war Befreiung und Niederlage im Kampf gegen das Verbrechen des Imperialismus.
In inniger Verbundenheit.
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du bist nun von uns gegangen mit dem Vermächtnis, Deinen unermüdlichen Kampf aus der persönlichen Erfahrung der unvergleichlichen Verbrechen des deutschen Faschismus fortzusetzen. Deine Intention war, das Unbegreifliche anzuklagen und nicht zu vergessen. Dieses Begreifen verpflichtet zur Wachsamkeit und zum Widerstand gegen fortdauernde und neue Strukturen des Nationalsozialismus und ihre Ideologie der vernichtenden Herrschaft des ‚Eigenen‘ über das völkisch definierte ‚Fremde‘.
Auf unserem gemeinsamen Weg hast Du unsere Augen auf eine doppelte Wahrnehmung des 8. Mai gerichtet, der auch für uns der Tag der Befreiung vom Wüten des NS-Terrors geworden ist: Auf dem 'Kongress der Radikalen Linken' im Mai 1990 haben wir im Sinne der erkannten NS-Kontinuität hinausgeschrien: „Deutschland nie wieder!“ Mit eurem unnachgiebigen Kampf und dem Sieg der Roten Armee war der Grund gelegt für einen Umsturz kapitalistischer Produktion und Aneignung, den die Menschheit auch heute noch so dringend braucht. So konnten wir uns dort der Forderung: „Wehret den Anfängen!“ nicht anschließen. Für uns hat der Faschismus nie aufgehört! Er organisiert heute seine Aberkennung des Werts zu leben über die demokratische Verfasstheit und Legitimierung der imperialistischen Staaten weltweit: Diskriminierung, Ausgrenzung, Verelendung und Verfolgung bis zur Vernichtung. 'Eine grundlegende Um-Erziehung nach Auschwitz' hat es nicht gegeben.
Der 8. Mai war Befreiung und Niederlage im Kampf gegen das Verbrechen des Imperialismus.
In inniger Verbundenheit.
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