Skip to content
Das Auschwitz-Komitee

Das Auschwitz-Komitee

in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Menü
  • Das Komitee
    • Die Satzung
    • Was wir tun
    • Impressum
  • Medien
    • Mitteilungen an die Medien
    • Das Auschwitz-Komitee in den Medien
    • Mitteilungsblätter des Auschwitz-Komitees
  • 8. Mai
  • denk.mal
  • Wir erinnern uns
  • Wir trauern
  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
Menü

GEGEN DAS VERGESSEN: Hafen Hamburg 1939-45

Erstellt am 19. Oktober 202619. Oktober 2026 von Auschwitz-Komitee

Am 10 Nov. 26 richtet das Auschwitz-Komitee seine traditionelle Veranstaltung aus zum Gedenken an die Pogromnacht 1938. Schwerpunkt ist die Geschichte des Hamburger Hafens im Faschismus, die gekennzeichnet war von Aufrüstung, Zwangsarbeit und Plünderung jüdischen Eigentums.

Hafen Hamburg 1939-45: Aufrüstung, Zwangsarbeit und Plünderung jüdischen Foto: Gustav Werbeck, HHLA 1939, Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)
Foto: Gustav Werbeck, HHLA 1939, Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)

Inhaltlich konzentrieren wir uns in dieser Veranstaltung auf die Geschichte des Hamburger Hafens im Faschismus, insbesondere auf seine Rolle von 1939 – 1945, die gekennzeichnet war von Aufrüstung, Zwangsarbeit und Plünderung jüdischen Eigentums. Wir haben zwei Referenten eingeladen, die zu diesen Themen sprechen werden:

Herbert Diercks forscht als Hamburger Historiker seit Jahrzehnten zum Hamburger Hafen in der NS-Zeit und veranstaltet regelmäßig Hafenrundfahrten zum Thema. Er hält einen Überblicks-Vortrag zum Hamburger Hafen in der NS-Zeit und wird u.a. über die Arisierung jüdischer Reedereien sprechen sowie über die zahlreichen Zwangs-arbeitslager, die mit Kriegsbeginn entstanden und wie kriegswichtige Betriebe wie z.B. Blohm und Voss diese Zwangsarbeiter*innen ausbeuteten.

Henning Bleyl, Kulturwissenschaftler aus Bremen, forscht seit Jahren zur Spedition Kühne & Nagel, initiierte in Bremen das Arisierungs-Mahnmal und wird in seinem Vortrag neueste Erkenntnisse zum Schuppen 25 im Baakenhafen präsentieren. Im Herbst 1942 speditierte insbesondere die Firma Kühne & Nagel in der sogenannten M-Aktion Möbel und Hausrat von aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden in die Vernichtung nach Osten deportierten Juden. Der Schuppen 25 war der Einlagerungsort für das Raubgut. Hier ersteigerten Hamburger Sozialverwaltung und Bevölkerung das Raubgut.

Das Duo Stella’s Morgenstern umrahmt das Programm mit Liedern zur Arbeiterbewegung, Flucht und Widerstand.

Hafen Hamburg 1939-45
Aufrüstung, Zwangsarbeit und Plünderung jüdischen Eigentums

Di 10. NOV. ´26 19.00 Uhr
Hörsaal des FB Sozialökonomie, Von-Melle-Park 9, Hamburg

Mit dem Rollstuhl erreichbar
Eintritt frei

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturbehörde der FHH · In Kooperation mit den Kritischen Aktiven in der Sozialökonomie der Universität Hamburg

MAHNWACHE – 9. Nov. 15-16 Uhr, Joseph-Carlebach-Platz, VVN-BdA u.a.
GRINDEL LEUCHTET – ab 14 Uhr im Grindelviertel, Anwohner*innenaktion

Weitere Informationen


Das Plakat als PDF zum Herunterladen. Bitte hier klicken

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen. Aber ihr seid da. Wir bauen auf euch. Ich vertraue euch, liebe Freundinnen und Freunde! Eine bessere Welt ist möglich.

Esther Bejarano - 6. September 2019

Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.

Esther Bejarano

Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus.

Esther Bejarano - 25. November 2019

Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen.

Esther Bejarano - 17. November 2015

Wir können froh sein, dass wir eine Antifa haben.

Esther Bejarano - 16. Dezember 2019

Um den Antisemitismus zu stoppen, müssen wir neue Wege gehen und immer und immer wieder miteinander reden, über alles nachdenken und richtig miteinander reden über das, was wir erreichen wollen.

Peggy Parnass - 10. Januar 2021

Den Faschismus an seiner Wurzel zu packen, ganz frei und offen die Probleme anzusprechen, und dennoch voller Respekt vor der Würde und Freiheit der Anderen – das ist eine der großen Aufgaben, an denen die Gesellschaft auf Gedeih und Verderb nicht scheitern darf.

Esther Bejarano - 24. Januar 2021

Solidarisch gegen den Hass. Wir sagen: Wir sind nicht allein. Wir sind viele. Macht mit, denn wer schweigt, stimmt zu! Wegsehen ändert nichts. Schaut hin – handelt!

Esther Bejarano - 5. Februar 2017

Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.

Esther Bejarano - 26. Januar 2020

Der 8. Mai ist ein Tag der Hoffnung, ein Tag des Nachdenkens!

Esther Bejarano - 26. Januar 2020

Der 8. Mai muss ein Feiertag werden. Arbeiten wir daran!

Esther Bejarano - 3. Mai 2021

"Erinnern heißt handeln" bedeutet für mich, für uns, heute aktiv zu sein, uns mit den Verhältnissen auseinanderzusetzen, bevor es wieder zu spät ist für eine Gegenwehr gegen rechts.

Esther Bejarano - 3. Januar 2019

Ich habe versprochen:
Ich werde mein ganzes Leben dafür kämpfen, dass es keine Faschisten, keine Nazis mehr gibt. Nirgendwo.

Esther Bejarano

Bitte, bitte schweigt nicht, wenn ihr Unrecht seht.
Seid solidarisch! Helft einander! Achtet auf die Schwächsten!
Bleibt mutig! Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch!
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Esther Bejarano - 3. Mai 2021

Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir:
Nie mehr schweigen, wegsehen wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten!
Erinnern heißt handeln!

Esther Bejarano

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen.
Aber ihr seid da. Wir bauen auf euch. Ich vertraue euch, liebe Freundinnen und Freunde! Eine bessere Welt ist möglich!

Esther Bejarano - 6. September 2019

Ich appelliere an alle Menschen:
Bitte, bitte schweigt nicht
wenn ihr Unrecht seht.

Esther Bejarano

Ich werd’ so lange singen, bis es keine Nazis mehr auf der Welt gibt.

Esther Bejarano

Marathonlesung aus den verbrannten Büchern

Lesezeichen setzen (Logo)

Mai 2027, 11 – 18 Uhr

Zum 27. Mal gibt es eine Marathonlesung anlässlich des Gedenkens an die Verbrennung von Büchern am Kaifu-Ufer – genau an dem Ort, wo im Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaftler Bücher verbrannten.

Weitere Informationen: lesezeichen-setzen.de

Gedenken und Erinnern beginnt in unserer Nachbarschaft

Steffi Wittenberg

Zum 13. Monat des Gedenkens in Hamburg-Eimsbüttel

Gedenken als Erinnerung für eine Zukunft, die ein Leben in Menschenwürde garantiert. Steffi Wittenberg
Vom 20. April bis 14. Juni 2026

Weitere Informationen: gedenken-eimsbuettel.de

Zum Nachlesen

  • Der Stutthof-Prozess

Seiten

  • Benennung des Saales im Stavenhagenhaus nach Esther Bejarano (1924-2021), Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück
  • Frieden jetzt!
  • Gedenkseite für Esther Bejarano
  • Im Wortlaut: „Vermächtnis der Überlebenden“
  • Vielen Dank allen Unterstützer*Innen
  • Zur Arbeit des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V.

Neue Beiträge

  • GEGEN DAS VERGESSEN: Hafen Hamburg 1939-45
  • Wir trauern um Heidburg Behling (1939 – 2026)
  • Zum Stillstand in der Realisierung des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg
  • Die Last der Verantwortung und die Zeit der Unzumutbarkeiten
  • Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern!

Archiv

Spendenkonto:

Postbank Hamburg (BIC PBNKDEFF )
IBAN: DE91 2001 0020 0601 7922 06

KONTAKT | IMPRESSUM | DATENSCHUTZERKLÄRUNG
©2026 Das Auschwitz-Komitee