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GEGEN DAS VERGESSEN: Das Unbehagen an der Erinnerungskultur. Die Ausgegrenzten und die Unerwünschten.

Erstellt am 13. Januar 202613. Januar 2026 von Auschwitz-Komitee

Eine Veranstaltung des Auschwitz-Komitees 81 Jahre nach der Befreiung des KZ-Auschwitz durch die Rote Armee am  27. Januar 1945

Seit 39 Jahren lädt das Auschwitz-Komitee im Januar zu Veranstaltungen ein, um an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zu erinnern. Immer haben Zeitzeugen, die Überlebenden der KZ, gesprochen und immer ging es um Verfolgung, Schmerz, Trauer und die Kontinuitäten im Nachkriegsdeutschland.   

Flüchtlingslager im Hamburger Tierpark 1945 © IWM

Das ist auch das Thema unserer Referentin, Prof. Stefanie Schüler-Springorum. In ihrem Buch „Unerwünscht“ konzentriert sie sich auf jene Frauen, Männer und Kinder, „die ohne ihr Zutun, aufgrund ihrer bloßen Existenz, ihrer Verfügbarkeit, ihres sozial oder sexuell devianten Verhaltens, einer Krankheit oder einer als „rassisch“ definierten Zugehörigkeit verfolgt, versehrt, eingesperrt und ausgebeutet wurden oder ihre geplante Ermordung durch Zufall überlebten: als Juden, Sinti und Roma, als „Erbkranke“ und „Asoziale“, als Zwangsarbeiter und Homosexuelle“ (Unerwünscht, S. 22).

Die Ressentiments gegen diese vom NS-Regime „Ausgegrenzten“ bestanden nach 1945 weiter. Schüler-Springorum berichtet auf breiter Quellenbasis davon, wie es jüdischen Überlebenden, Sinti und Roma, ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen nach dem Krieg im westlichen Teil Deutschlands erging.

In einem anschließenden Podiumsgespräch werden auch Fragen der Erinnerungskultur und des Unbehagens daran diskutiert. Teilnehmende auf dem Podium werden sein:

  • Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Historikerin, Direktorin des Zentrums für             Antisemitismusforschung an der TU Berlin
  • Shlica Weiß (angefragt), Sinteza, Nachfahrin von Holocaust-Überlebenden- und Ermordeten, Mitbegründerin des Akademischen Netzwerks der Sinti und Roma
  • Mitglieder des Auschwitz-Komitees
  • Sascha Nedelko Stielow, Musik

SO  25. JAN´26                  15:00 Uhr            Centralkomitee
Steindamm 45, 20099 Hamburg (Nähe Hbf/U-Bahn Lohmühlenstr.)

Bitte geänderte Anfangszeit beachten

Mit dem Rollstuhl erreichbar
Unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg
Eintritt frei

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Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen. Aber ihr seid da. Wir bauen auf euch. Ich vertraue euch, liebe Freundinnen und Freunde! Eine bessere Welt ist möglich.

Esther Bejarano - 6. September 2019

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Esther Bejarano - 26. Januar 2020

Der 8. Mai muss ein Feiertag werden. Arbeiten wir daran!

Esther Bejarano - 3. Mai 2021

"Erinnern heißt handeln" bedeutet für mich, für uns, heute aktiv zu sein, uns mit den Verhältnissen auseinanderzusetzen, bevor es wieder zu spät ist für eine Gegenwehr gegen rechts.

Esther Bejarano - 3. Januar 2019

Ich habe versprochen:
Ich werde mein ganzes Leben dafür kämpfen, dass es keine Faschisten, keine Nazis mehr gibt. Nirgendwo.

Esther Bejarano

Bitte, bitte schweigt nicht, wenn ihr Unrecht seht.
Seid solidarisch! Helft einander! Achtet auf die Schwächsten!
Bleibt mutig! Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch!
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Esther Bejarano - 3. Mai 2021

Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir:
Nie mehr schweigen, wegsehen wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten!
Erinnern heißt handeln!

Esther Bejarano

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen.
Aber ihr seid da. Wir bauen auf euch. Ich vertraue euch, liebe Freundinnen und Freunde! Eine bessere Welt ist möglich!

Esther Bejarano - 6. September 2019

Ich appelliere an alle Menschen:
Bitte, bitte schweigt nicht
wenn ihr Unrecht seht.

Esther Bejarano

Ich werd’ so lange singen, bis es keine Nazis mehr auf der Welt gibt.

Esther Bejarano

Zum Nachlesen

  • Der Stutthof-Prozess

Seiten

  • Benennung des Saales im Stavenhagenhaus nach Esther Bejarano (1924-2021), Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück
  • Frieden jetzt!
  • Gedenkseite für Esther Bejarano
  • Im Wortlaut: „Vermächtnis der Überlebenden“
  • Vielen Dank allen Unterstützer*Innen
  • Zur Arbeit des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V.

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