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Wir nehmen den Bürgermeister beim Wort: Hamburg und seine Gäste

Erstellt am 4. Juli 201720. Dezember 2019 von Auschwitz-Komitee

„Es ist gut, dass das Treffen in einem demokratischen Land mit einer starken Zivilgesellschaft und einer wachen Öffentlichkeit stattfindet. Die Weltgemeinschaft der Staaten braucht eine Weltöffentlichkeit, die ihre Erwartungen an die politisch Handelnden formuliert und die Ergebnisse kontrolliert.“

(Hamburgs 1. Bürgermeister Olaf Scholz am 4. Juli 2017/pr04)

Wer aber ist diese starke Zivilgesellschaft? Wer ist diese wache Öffentlichkeit?

Wir sind ein Teil davon. Und auch Hamburgs Gäste, die gegen die Versammlung der G20 hier protestieren wollen, weil sie sich für eine andere Welt einsetzen: für eine Welt ohne Kriege, ohne Waffenhandel, ohne Hunger, ohne Ausbeutung, für verant-wortlichen Umgang mit unserem Planeten Erde zum Wohle kommender Genera-tionen.

Wir, eine Vereinigung der Überlebenden der Konzentrationslager, ihrer Angehöri-gen, ihrer Freundinnen und Freunde, haben uns zur ‚Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten der Menschen‘ verpflichtet.

Und wir, gemeinsam mit den Protestierenden, sind Teil der Weltöffentlichkeit, die die Verhandlungsergebnisse dieser G20-Konferenz kontrolliert! Das passt aber offensichtlich manchem in Regierungspositionen nicht. Hanseatische Gastfreund-schaft, Gelassenheit und liberales Miteinander sind seit Monaten nicht mehr „in“. Wer erinnert sich noch, dass diese G20-Juli-Woche mal als „Festival der Demokratie“ angekündigt wurde?

Stattdessen wird die Konfrontation gesucht, zugespitzt, verteufelt und … verboten. Vor allem verboten. Eigentlich wird alles verboten, Kundgebungen, Aktionen und das Schlafen in Hamburg. Ganz besonders das Schlafen in Aktions-Camps, mit Selbstversorgung und Bio-Öko-Strukturen von Menschen, die die Umwelt und die Natur achten. Und die gerade jungen Menschen Teilhabe an solchen Ereignissen erst möglich machen.

Das würdelose Verhalten der Freien und Hansestadt Hamburg bei der Ungleich-Behandlung der Nutzung von öffentlichen Grünanlagen – die Rolling Stones und ein Zirkus dürfen ihre Zelte aufschlagen, die G20-Gipfel-Gegner müssen draußen bleiben – bringt das Fass zum Überlaufen. Entenwerder und die Missachtung des Gerichtsbeschlusses durch die Polizei am Sonntagabend auf dem Ersatz-Camp, das wird als einer der Polizeiskandale in die Hamburg-Geschichte eingehen.

Wir sorgen uns um die Sicherheit aller Menschen in Hamburg!

Wir fordern den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz auf:

  • Fordern Sie die Polizei auf, die ständigen Provokationen Andersdenkender zu unterlassen!
  • Achten Sie die Menschenrechte!
  • Hören Sie den Protestierenden zu, die in ihrem Aktionskonsens immer wieder betont haben: ‚Von uns wird keine Eskalation ausgehen.‘
  • Gefährden Sie nicht weiter durch übergriffige Polizeieinsätze das künftige Miteinander in unserer Stadt.

Denn, wir alle wissen ja: „Es geht nur zusammen!“

Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Der Vorstand


Kontakt:
AuschwitzKomitee@t-online.de
mobil:0175 9 374 446 (Helga Obens)

N.B.:
Am Mittwoch, 5. Juli, gegen 15 Uhr, wird eine Delegation des Auschwítz-Komitees das Camp Entenwerder besuchen mit Tee, Schokolade, Obst und Keksen. Heute ist eine Helfer*innen-Gruppe mit einer Suppenterrine von Polizeikräften am Betreten des Camp-Geländes gehindert worden.

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen. Aber ihr seid da. Wir bauen auf euch. Ich vertraue euch, liebe Freundinnen und Freunde! Eine bessere Welt ist möglich.

Esther Bejarano - 6. September 2019

Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.

Esther Bejarano

Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus.

Esther Bejarano - 25. November 2019

Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen.

Esther Bejarano - 17. November 2015

Wir können froh sein, dass wir eine Antifa haben.

Esther Bejarano - 16. Dezember 2019

Um den Antisemitismus zu stoppen, müssen wir neue Wege gehen und immer und immer wieder miteinander reden, über alles nachdenken und richtig miteinander reden über das, was wir erreichen wollen.

Peggy Parnass - 10. Januar 2021

Den Faschismus an seiner Wurzel zu packen, ganz frei und offen die Probleme anzusprechen, und dennoch voller Respekt vor der Würde und Freiheit der Anderen – das ist eine der großen Aufgaben, an denen die Gesellschaft auf Gedeih und Verderb nicht scheitern darf.

Esther Bejarano - 24. Januar 2021

Solidarisch gegen den Hass. Wir sagen: Wir sind nicht allein. Wir sind viele. Macht mit, denn wer schweigt, stimmt zu! Wegsehen ändert nichts. Schaut hin – handelt!

Esther Bejarano - 5. Februar 2017

Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.

Esther Bejarano - 26. Januar 2020

Der 8. Mai ist ein Tag der Hoffnung, ein Tag des Nachdenkens!

Esther Bejarano - 26. Januar 2020

Der 8. Mai muss ein Feiertag werden. Arbeiten wir daran!

Esther Bejarano - 3. Mai 2021

"Erinnern heißt handeln" bedeutet für mich, für uns, heute aktiv zu sein, uns mit den Verhältnissen auseinanderzusetzen, bevor es wieder zu spät ist für eine Gegenwehr gegen rechts.

Esther Bejarano - 3. Januar 2019

Ich habe versprochen:
Ich werde mein ganzes Leben dafür kämpfen, dass es keine Faschisten, keine Nazis mehr gibt. Nirgendwo.

Esther Bejarano

Bitte, bitte schweigt nicht, wenn ihr Unrecht seht.
Seid solidarisch! Helft einander! Achtet auf die Schwächsten!
Bleibt mutig! Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch!
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Esther Bejarano - 3. Mai 2021

Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir:
Nie mehr schweigen, wegsehen wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten!
Erinnern heißt handeln!

Esther Bejarano

Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als dass die Erfahrung meiner Generation in Vergessenheit gerät. Dann wären alle Opfer des Faschismus und des Krieges, alles, was wir erlitten haben, umsonst gewesen.
Aber ihr seid da. Wir bauen auf euch. Ich vertraue euch, liebe Freundinnen und Freunde! Eine bessere Welt ist möglich!

Esther Bejarano - 6. September 2019

Ich appelliere an alle Menschen:
Bitte, bitte schweigt nicht
wenn ihr Unrecht seht.

Esther Bejarano

Ich werd’ so lange singen, bis es keine Nazis mehr auf der Welt gibt.

Esther Bejarano

Zum Nachlesen

  • Der Stutthof-Prozess

Seiten

  • Benennung des Saales im Stavenhagenhaus nach Esther Bejarano (1924-2021), Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück
  • Frieden jetzt!
  • Gedenkseite für Esther Bejarano
  • Im Wortlaut: „Vermächtnis der Überlebenden“
  • Vielen Dank allen Unterstützer*Innen
  • Zur Arbeit des Auschwitz-Komitees in der BRD e.V.

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