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	<title>Mitteilungen an die Medien Archive - Das Auschwitz-Komitee</title>
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	<description>in der Bundesrepublik Deutschland e.V.</description>
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	<title>Mitteilungen an die Medien Archive - Das Auschwitz-Komitee</title>
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	<item>
		<title>ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/12175/endlich-erinnerungskultur-zeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MEDIENMITTEILUNG AUSCHWITZ-KOMITEE IN DER BRD e.V.: Die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof lässt weiter auf sich warten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/12175/endlich-erinnerungskultur-zeigen/">ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>MEDIENMITTEILUNG AUSCHWITZ-KOMITEE IN DER BRD e.V.:</strong> <strong>Die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof lässt weiter auf sich warten!</strong></h2>



<p>Das Auschwitz-Komitee ist empört, dass die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof weiter auf die lange Bank geschoben wird!</p>



<p>Eine Kleine Anfrage der Bürgerschaftsfraktion der LINKEN (Drs. 23/1557) hat ergeben, dass seit September 2024 keine Planungsarbeiten mehr für das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof stattfinden: Der private Investor Harm Müller-Spreer, der der Stadt Hamburg im Januar 2022 die Schenkung des Gebäudes versprochen hat, macht seit Anfang September 2024 keine Planungstätigkeiten mehr &#8211; weil <em>„der Schenker diese bis zur Klärung steuerrechtlicher Fragen zur Absetzbarkeit seiner Aufwendungen unterbrochen hat“,</em> wie über ein Jahr später jetzt die Behörde für Kultur und Medien mitteilt. Durch die Einstellung seiner Arbeiten ist eine Eröffnung des Dokumentationszentrums in weite Ferne gerückt, die Behörde für Kultur und Medien kann keinen Eröffnungstermin nennen.</p>



<p>Als Auschwitz-Komitee erklären wir: Nach der Wintershall-Affaire von 2021 gefährdet der private Investor ein weiteres Mal die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof durch ignorantes und unwürdiges Verhalten gegenüber den Opfern und Überlebenden der NS-Verfolgung. Wir fordern die Stadt nochmals auf, ihr Konzept eines Public-Private-Partnerships in der Hamburger Erinnerungskultur aufzugeben, sich von dem privaten Investor zu trennen und das Dokumentationszentrum unter eigener Regie zu verwirklichen.</p>



<p><strong>Susanne Kondoch-Klockow, Vorstandsvorsitzende des Auschwitz-Komitees, erklärt dazu:</strong><br>„Als Auschwitz-Komitee erwarten wir von der Stadt, dass sie sich ernsthaft und glaubwürdig für die Verwirklichung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof einsetzt – dies verstehen wir als Teil einer gelebten städtischen Erinnerungskultur!</p>



<p><strong>Wir fordern deshalb: ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!“</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/12175/endlich-erinnerungskultur-zeigen/">ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Petition: Für den weitestmöglichen Erhalt der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Erlangen</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/7240/petition-fuer-den-weitestmoeglichen-erhalt-der-ehemaligen-heil-und-pflegeanstalt-erlangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bedeutung von Original-Bauten kann nicht hoch genug angesetzt werden, da sie ein besondere emotionale Qualität besitzen. Mit fortschreitendem Abstand zur Zeit des Nationalsozialismus wird dieser Aspekt auch für zukünftige Besucher:innen elementar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/7240/petition-fuer-den-weitestmoeglichen-erhalt-der-ehemaligen-heil-und-pflegeanstalt-erlangen/">Petition: Für den weitestmöglichen Erhalt der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Erlangen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Gedenken an die in Auschwitz Ermordeten setzt sich das Auschwitz-Komitee in der BRD e.V. ein für die Aufklärung über die Verbrechen des Nationalsozialismus. Besonders wichtig ist uns, ein würdevolles Gedenken aller Opfergruppen.</p>



<p>Durch überregionale Medien wurden wir aufmerksam auf die andauernde Auseinandersetzung um den Erhalt des letzten Gebäudes der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Erlangen.</p>



<p>Wir begrüßen die Pressemitteilung der Bayrischen Staatsregierung vom Januar 2023, die klarstellt, dass der Holocaust nicht verharmlost werden darf, im Gegenteil es noch mehr Erinnerungskultur bedarf. Außerdem ist bekannt, dass die Stadt Erlangen seit langem aktiv Gedenkarbeit leistet.</p>



<p>Erlangen besitzt mit dem „Pflegebau“ das einzige noch bestehende Gebäude, in dem während des Nationalsozialismus Morde an Patientinnen und Patienten verübt wurden und in dem sich eine „Hungerstation“ befand.</p>



<p>Die Bedeutung von Original-Bauten kann nicht hoch genug angesetzt werden, da sie ein besondere emotionale Qualität besitzen. Mit fortschreitendem Abstand zur Zeit des Nationalsozialismus wird dieser Aspekt auch für zukünftige Besucher:innen elementar. In einer Zeit, in der sich Erinnerungs- und historische Aufklärungsarbeit immer weniger auf direkte Zeitzeug:innen stützen kann, ist es aus unserer Sicht besonders wichtig, sichtbare Spuren der nationalsozialistischen Verbrechen zu erhalten und den authentischen Ort als „historisches Denkmal“ zu würdigen und zu nutzen.</p>



<p><strong>Daher folgen wir der Forderung von Professor Dr. Andreas Frewer, IPPNW und vielen anderen, dass dieser einzigartige „Opfer-Ort“ auf gar keinen Fall abgerissen werden darf.</strong></p>



<p>Eine dahingehende Lösung würden wir sehr begrüßen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:31% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="457" height="53" src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/04/sz-logo.png" alt="" class="wp-image-7241 size-full" srcset="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/04/sz-logo.png 457w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/04/sz-logo-300x35.png 300w" sizes="(max-width: 457px) 100vw, 457px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>16. März 2023<br><strong><a href="https://www.sueddeutsche.de/bayern/erlangen-hupfla-auschwitz-komitee-erhalt-opfer-1.5769812" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NS-Verbrechen: Auschwitz Komitee fordert Erhalt der Erlanger &#8222;HuPfla&#8220;</a></strong></p>
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/7240/petition-fuer-den-weitestmoeglichen-erhalt-der-ehemaligen-heil-und-pflegeanstalt-erlangen/">Petition: Für den weitestmöglichen Erhalt der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Erlangen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auschwitz-Komitee gegen Abstimmungsverhalten der Bundesregierung in der UNO</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/7200/auschwitz-komitee-gegen-abstimmungsverhalten-der-bundesregierung-in-der-uno/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=7200</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 2012 bringt die russische Regierung einen Resolutionstext zur „Bekämpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus“ in die UNO ein. Seitdem hatte sich die Bundesregierung, wie die übrigen EU-Staaten, bei der Abstimmung enthalten. Am 4.11.2022 stimmte sie, wie diese, zum ersten Mal gegen diese Resolution.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/7200/auschwitz-komitee-gegen-abstimmungsverhalten-der-bundesregierung-in-der-uno/">Auschwitz-Komitee gegen Abstimmungsverhalten der Bundesregierung in der UNO</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit 2012 bringt die russische Regierung einen Resolutionstext zur „Bekämpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus“ in die UNO ein. Seitdem hatte sich die Bundesregierung, wie die übrigen EU-Staaten, bei der Abstimmung enthalten. Am 4.11.2022 stimmte sie, wie diese, zum ersten Mal gegen diese Resolution.</strong></p>



<p>Zu den Gründen teilte das Auswärtige Amt dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dennis Rohde auf Anfrage seine Einschätzung mit: „Russland nutzt die Resolution und ihre Beschlussfassung dazu, direkte Nachbarstaaten zu kritisieren und Staaten, die ebenfalls unter dem Nationalsozialismus gelitten haben, Neonazismus zu unterstellen.“ Der auf dem Internetportal „Frag den Staat“ um Auskunft gebetene MdB Rohde zieht daraus den Schluss:</p>



<p>„Damit ist diese Resolution Teil der Propaganda Russlands zur Rechtfertigung des Krieges [gegen die Ukraine].“ Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Bundesregierung mit der Ablehnung einer Resolution gegen die „Verherrlichung des Nationalsozialismus“ aus tagespolitischen Gründen einer solchen „Verherrlichung“ keinen Widerstand mehr entgegenzusetzen bereit ist. Das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland kritisiert im Geiste seiner im Jahre 2021 verstorbenen Vorsitzenden Esther Bejarano daher das Abstimmungsverhalten der Bundesregierung in der UNO.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/7200/auschwitz-komitee-gegen-abstimmungsverhalten-der-bundesregierung-in-der-uno/">Auschwitz-Komitee gegen Abstimmungsverhalten der Bundesregierung in der UNO</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Änderung der Hamburger Verfassung &#8211; SPD und CDU wollen historische Chance verstreichen lassen</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/7175/aenderung-der-hamburger-verfassung-spd-und-cdu-wollen-historische-chance-verstreichen-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 19:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben mit dem Landesverein der Sinti in Hamburg, Rom und Cinti Union und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Hamburg e. V. einen Brief an Fraktionen der Hamburger Bürgerschaft gesendet, dass neben dem Wort Antisemitismus auch das Wort Antiziganismus in die sogenannte Antifaklausel aufgenommen wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/7175/aenderung-der-hamburger-verfassung-spd-und-cdu-wollen-historische-chance-verstreichen-lassen/">Änderung der Hamburger Verfassung &#8211; SPD und CDU wollen historische Chance verstreichen lassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wir haben mit dem Landesverein der Sinti in Hamburg, Rom und Cinti Union und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Hamburg e. V. einen Brief an Fraktionen der Hamburger Bürgerschaft gesendet, dass neben dem Wort Antisemitismus auch das Wort Antiziganismus in die sogenannte Antifaklausel aufgenommen wird.</strong></p>



<p>Am Mittwoch will die Hamburgische Bürgerschaft über den interfraktionellen Antrag von Grüne, SPD und CDU zur Änderung der Präambel der Hamburger Verfassung abstimmen. Betroffenenverbände haben sich jetzt mit einem Brief an die Fraktionen des Parlaments gewandt und eine Ergänzung des Textes angemahnt (<a href="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-die-Fraktionen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">siehe Anhang</a>). Sie fordern eine klare Positionierung gegen Antiziganismus. Roma und Sinti leben seit mehr als 600 Jahren in Hamburg. Fast alle fielen dem Antiziganismus der Hamburger Politik und Verwaltung während des Nationalsozialismus zum Opfer. Neuesten Erkenntnissen zufolge, wurden fast eine Million europäische Sinti und Roma im Namen des antiziganistischen Rassenwahns ermordet. Die Lehren aus den nationalsozialistischen Verbrechen gebieten ein klares Bekenntnis zum Schutz von Sinti und Roma, so die Verfasser. Doch offenbar stellen sich SPD und CDU gegen eine Änderung.</p>



<p><strong>Arnold Weiß vom Landesverein der Sinti in Hamburg e. V.:</strong> „<em>Mit dem Ende der Naziherrschaft konnten nur wenige Sinti und Roma aus den Konzentrationslagern entkommen. Doch für die Überlebenden des Pharraijmos bedeutete das nur Freigang, keine echte Befreiung. Denn ihr Leid wurde in der Gesellschaft nicht anerkannt, die Ausgrenzung setzte sich fort. <strong>Die Abgeordneten tragen eine Verantwortung, diesen Fehler zu korrigieren</strong>.</em>“</p>



<p><strong>Rudko Kawczynski von der Rom und Cinti Union e. V.:</strong> „<em>Als Sinti und Roma sind wir noch immer Vorurteilen, Ablehnung und Diskriminierung ausgesetzt. <strong>Echte gesellschaftliche Teilhabe erfordert die Anerkennung des historischen Leids.</strong> Dem muss eine geänderte Hamburger Verfassung Rechnung tragen</em>.“</p>



<p>Zum Hintergrund: Ganz im Sinne der NS-Rassenideologie wurden Roma und Sinti ebenso wie Jüdinnen und Juden verfolgt und systematisch vernichtet. Anders als der Antisemitismus wurde der Antiziganismus bislang kaum aufgearbeitet. Der renommierte Berliner Historiker Prof. Dr. Wolfgang Wippermann hat den Antiziganismus in Deutschland als „kulturellen Kodex der Gesellschaft&#8220; bezeichnet. Es wird Zeit, dass dieser „Kodex“ endlich auch aus der Hamburgischen Gesellschaft entfernt wird. Die Gleichstellung des Antiziganismus mit dem Antisemitismus wäre eine Gelegenheit, das unsägliche Erbe des NS-Rassenwahns auch in Hamburg zu beseitigen. Es darf keine NS-Opfer erster und zweiter Klasse in Hamburg geben!</p>



<p><strong>Pressekontakt</strong>:<br>Rudko Kawczynski, Rom und Cinti Union e. V.: <a href="mailto:kawczynski@web.de">kawczynski@web.de</a><br>Christiane Chodinski, VVN-BdA Hamburg: <a href="mailto:chodinski@freenet.de">chodinski@freenet.de</a><br>Susanne Kondoch-Klockow, Auschwitz-Komitee in der BRD e.V.: <a href="mailto:kontakt@auschwitzkomitee.de">kontakt@auschwitzkomitee.de<br></a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Informationen:</h3>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:29% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion.png" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="731" height="1024" src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion-731x1024.png" alt="" class="wp-image-7179 size-full" srcset="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion-731x1024.png 731w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion-214x300.png 214w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion-768x1075.png 768w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion-300x420.png 300w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion-850x1190.png 850w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-Fraktion.png 1000w" sizes="(max-width: 731px) 100vw, 731px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2023/02/2023-02-22-Brief-an-die-Fraktionen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Brief an die Fraktionen zum Herunterladen (PDF)</a></strong><br>Gezeichnet:<br>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V.<br>Landesverein der Sinti in Hamburg e. V.<br>Rom und Cinti Union e. V.<br>Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Hamburg e. V.</p>
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/7175/aenderung-der-hamburger-verfassung-spd-und-cdu-wollen-historische-chance-verstreichen-lassen/">Änderung der Hamburger Verfassung &#8211; SPD und CDU wollen historische Chance verstreichen lassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: 16. Generalversammlung des Internationalen Auschwitz Komitees in Oswiecim/Auschwitz</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/6935/pressemitteilung-des-internationalen-auschwitz-komitees-16-generalversammlung-des-internationalen-auschwitz-komitees-in-oswiecim-auschwitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=6935</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im polnischen Oswiecim geht heute die - alle fünf Jahre stattfindende - Generalversammlung des Internationalen Auschwitz Komitees zu Ende, zu der Auschwitz-Überlebende, Angehörige und Nachkommen von Überlebenden des Lagers und Repräsentanten von Auschwitz Stiftungen aus 11 Ländern angereist waren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/6935/pressemitteilung-des-internationalen-auschwitz-komitees-16-generalversammlung-des-internationalen-auschwitz-komitees-in-oswiecim-auschwitz/">Pressemitteilung: 16. Generalversammlung des Internationalen Auschwitz Komitees in Oswiecim/Auschwitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2022/09/marian_turski.jpg" alt="" class="wp-image-6937" width="338" height="225"/><figcaption><sup>Der 96 jährige polnisch-jüdische Auschwitz-Überlebende Marian Turski wurde erneut zum Präsidenten des Internationalen Auschwitz Komitees gewählt. Foto: Bernd Oertwig</sup></figcaption></figure>
</div>


<p>Im polnischen Oswiecim geht heute die &#8211; alle fünf Jahre stattfindende &#8211; Generalversammlung des Internationalen Auschwitz Komitees zu Ende, zu der Auschwitz-Überlebende, Angehörige und Nachkommen von Überlebenden des Lagers und Repräsentanten von Auschwitz Stiftungen aus 11 Ländern angereist waren.</p>



<p>Zum Präsidenten des Komitees wählten die Delegierten erneut den 96-Jährigen polnisch-jüdischen Auschwitz-Überlebenden Marian Turski. Als Exekutiv Vizepräsident wurde Christoph Heubner bestätigt. Zu weiteren Vizepräsidenten beriefen die Delegierten den polnischen Auschwitz-Überlebenden Stanislaw Zalewski, den Belgier Henri Goldberg, der als Kind den Holocaust überlebt hatte sowie aus Israel Avi Rosenthal und die Österreicherin Hannah Lessing.</p>



<p>In Grußschreiben an die Delegierten dankten der polnische Staatspräsident Andrzej Duda, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, Bundeskanzler Olaf Scholz und die Präsidentin des Deutschen Bundestages Bärbel Bas den Überlebenden des Lagers für ihr langjähriges und berührendes pädagogisches und politisches Engagement bei der Begegnung mit jungen Menschen und der Erhaltung der Gedenkstätte Auschwitz und betonten, im Kampf gegen Antisemitismus, Antiziganismus und rassistischen Entwicklungen wo auch immer an der Seite des Internationalen Auschwitz Komitees zu stehen.</p>



<p>Zum Abschluss der Beratungen betonte Marian Turski: &#8222;Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar dieses Jahres hat sich unseren Erinnerungen ein neues, entsetzliches Datum hinzugefügt. Es ist etwas eingetreten, was wir in unseren schlimmsten Träumen nicht erwartet haben. Jetzt sind auch die jungen Menschen zu Zeitzeugen geworden und ich bitte sie, diese Rolle anzunehmen. Wir brauchen beim Weitertragen unserer Erinnerungen ihre Unterstützung und ihr Interesse. Niemand von uns, ob jung oder alt, sollte je vergessen: Diktaturen brauchen Befehlsempfänger. Das erleben wir gerade jetzt aktuell mit. Demokratien hingegen brauchen Bürgerinnen und Bürger, die immer wieder kritisch nachfragen und die die Demokratie stützen und schützen wollen.&nbsp; Gerade angesichts dieses Krieges, angesichts von fake-news und antisemitischem und rassistischem Hass, ob im Internet oder auf der Straße: Die Demokratie braucht uns alle. Gerade jetzt!&#8220;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="has-small-font-size wp-block-list"><li><a href="https://www.auschwitz.info/de/presse/pressemitteilungen/presseinfo-einzeln/lesen/16-generalversammlung-des-internationalen-auschwitz-komitees-in-oswiecimauschwitz-2670.html"><em>https://www.auschwitz.info/de/presse/pressemitteilungen/presseinfo-einzeln/lesen/16-generalversammlung-des-internationalen-auschwitz-komitees-in-oswiecimauschwitz-267</em>0.html</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/6935/pressemitteilung-des-internationalen-auschwitz-komitees-16-generalversammlung-des-internationalen-auschwitz-komitees-in-oswiecim-auschwitz/">Pressemitteilung: 16. Generalversammlung des Internationalen Auschwitz Komitees in Oswiecim/Auschwitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erklärung: Die Wahrnehmung der Opfer</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/4831/erklaerung-die-wahrnehmung-der-opfer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2021 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=4831</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklung der Mietverhältnisse am denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg hat auch beim Auschwitz-Komitee Bestürzung ausgelöst. Unter einem Dach mit diesem Gedenkort sollte keine Firma mit NS-Belastung untergebracht werden. In unserer Erklärung haben wir unsere Argumente gegen eine solche Nachbarschaft zusammengefasst. Wir hoffen, so Bewegung in die verfahrene Angelegenheit zu bringen. Frieda Larsen, die für das Auschwitz-Komitee langjähriges Mitglied der Expertenrunde ist, macht ihrer Empörung deutlich Luft: „Wir fühlen uns über den Tisch gezogen, uns wurde ein von uns bestimmtes Dokumentationszentrum versprochen und jetzt sollen wir Kompromisse mit einer Firma mit so einer Vergangenheit eingehen: Nein!“<br />
Hamburg muss standhaft bleiben und auf Einhaltung der vertraglich vereinbarten Absprachen mit dem Vermieter bestehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/4831/erklaerung-die-wahrnehmung-der-opfer/">Erklärung: Die Wahrnehmung der Opfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Keine Hausgemeinschaft mit Firmen mit NS-Vergangenheit </em></strong>| <strong><em>Hamburger Erinnerungskultur ist nicht privatisierbar – Public Private Partnership ist keine Lösung!</em></strong></h3>



<p><strong>Nach dem anhaltenden Skandal um die ehemalige Hamburger Gestapo-Zentrale Stadthaus hier nun der nächste: die Hamburger Dokumentationsstätte für die Opfer der Deportationen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager soll sich in einem Gebäude befinden, in dem eine NS-Täterfirma ihren Firmensitz haben soll, die im Mehrheitseigentum des IG-Farben-Nachfolgekonzerns BASF ist.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wo von seelischen Wunden und Verwundbarkeit die Rede ist, kommen <em>immer auch</em> Gewalt, Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit zur Sprache,  ebenso wie gesellschaftliche und staatliche Verantwortlichkeit thematisiert wird<em>.&#8220;</em></p><cite>(José Brunner, Die Politik des Traumas, 2014)</cite></blockquote>



<p>Seit 15 Jahren begleiten Hamburger Opferorganisationen und die Jüdischen Gemeinden die Entwicklung eines Gedenkortes für die mehr als 8.000 Hamburger*innen, die vom Hannoverschen Bahnhof zwischen 1940 und 1945 in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden.[i] Federführend planen die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, die Kulturbehörde und die HafenCity Hamburg GmbH hier einen Erinnerungsort, der an die Deportation von Juden und Jüdinnen, Roma und Sinti und anderen politisch Verfolgten gemeinsam erinnern soll<em>.</em></p>



<p>Das Auschwitz-Komitee und Freundeskreise unterstützen das Projekt eines Erinnerungsortes seit fast zwanzig Jahren: seit 2003 beschäftigen wir uns mit dem Hannoverschen Bahnhof und haben den vergessenen Bahngleisen nachgespürt. Mit Aktionen[ii] wie der Mahnwache am Hauptbahnhof Hamburg im Dezember 2006, mit dem Weg der Erinnerung im Oktober 2007 und dem Zug der Erinnerung im Frühjahr 2008 haben wir die Hamburger Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit eines Gedenkortes hingewiesen.</p>



<p>Aus der Zeitung mussten wir nun erfahren, dass der Öl- und Gasproduzent Wintershall Dea ab Sommer 2022 mit 500 Mitarbeiter*innen ein Bürogebäude am Lohsepark in der Hafencity beziehen will. Für das Erdgeschoss dieses neuen Firmensitzes wurde vor Jahren bereits ein Nutzungsvertrag (Laufzeit 200 Jahre) für das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof abgeschlossen. Der Vorstandsvor­sitzende der Wintershall Dea, Mario Mehren, wird so zitiert: <em>„Mit dem neuen und langfristig anzumietenden Bürogebäude haben wir Büros gefunden, die zu Wintershall Dea passen“.</em></p>



<p><strong>Esther Bejarano, </strong>Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, hingegen sagt: <strong><em>&#8222;Das ist eine Firma, die nicht zu uns passt! Kein Gedenkort unter einem Dach mit einem Konzern mit dieser NS-Vergangenheit! In unserer Wahrnehmung</em></strong><em> <strong>ist das kein passender Partner an diesem Ort.&#8220;</strong> </em>Wir finden es unzumutbar, dass ein NS-Nachfolgekonzern seinen Konzernsitz nun direkt in dem Gebäude einnehmen will, in dem an die Opfer der Deportationen gedacht werden soll. Denn wir haben den wenigen Überlebenden dieser Deportationen zugehört. Wir wissen, wie ihre Familien mit ihnen gelitten haben. Wir wissen um ihre Alpträume in den Nächten. Wir wissen um die intergenerationelle Weitergabe dieser Traumata. Wir, die nachfolgenden Generationen, haben uns verpflichtet, das Vermächtnis der Opfer und Verfolgten zu bewahren: wachsam zu sein, damit sich nie wiederhole, was damals geschah.</p>



<p>Die Firma Wintershall Dea passt nicht zum Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof: Die Firma Wintershall war in der NS-Zeit nicht nur Teil der aggressiven Aufrüstungs- und Kriegsführungs­politik des Nazi-Regimes, sondern über ihren Vorstandsvorsitzenden Rosterg bereits vor 1933 auch direkter Unterstützer von bekannten NS-Vertretern wie Wilhelm Keppler und Heinrich Himmler (Freundeskreis Keppler/Freundeskreis Himmler). Die Firma Wintershall profitierte von der „Arisierung“, beteiligte sich an der Ausplünderungspolitik der von den Nationalsozialisten okkupierten Länder und beutete tausende Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter*innen in ihren Werken aus. Die Firma Wintershall Dea gehört heute zu 67% der BASF, einem Nachfolgekonzern der IG Farben AG, die das erste firmeneigene KZ Auschwitz-Monowitz errichtete und Zyklon B in die Vernichtungslager lieferte.</p>



<p>Die Firma Wintershall AG hat sich spät mit ihrer NS-Geschichte auseinandergesetzt. Erste, vorläufige Studien wurden dazu – kurz vor ihrem Börsengang – im letzten Jahr veröffentlicht (Grieger, Köhler, Karlsch 2020[iii]). Weitere Untersuchungen, auch zum Fusionspartner Dea, sollen folgen. Die Wintershall Dea GmbH engagiert sich auch regional und lokal gesellschaftspolitisch gegen rechts. Dieses Engage­ment in der Gegenwart ist nicht zu kritisieren. Aber qualifiziert das diese Firma, in guter Nachbar­schaft mit einer Gedenkstätte zu leben, die den Opfern und Überlebenden der NS-Gewaltherrschaft gewidmet ist?</p>



<p>Nach dem Stadthaus steht das nächste Projekt einer Public Private Partnership (PPP) vor dem Schei­tern. Einfach dadurch, dass die Investoren ungehindert die Interessen der öffentlichen Hand igno­rieren und vertragliche Regelungen nach Bedarf auslegen. Das private Interesse überwiegt in der Regel das öffentliche. Geschäftsleute machen Geschäfte zum Zwecke des Geldverdienens, Unternehmens­kultur und Imagepflege sind oft Mittel zum Zweck, das Streben nach Profit bleibt. Das muss jedem klar sein, der öffentliche und gesellschaftliche Aufgaben wie Gedenkarbeit und das Erinnern an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft Projekten der Public Private Partnership überlässt.</p>



<p>Völlig unverständlich ist das Verhalten des vermietenden Investors, der ohne Rücksprache ignorant verstoßen hat gegen die Vereinbarung mit der Gedenkstätte und der Hansestadt Hamburg von 2019. Darin regelt das vereinbarte<em> Dauernutzungsrecht</em> zwischen dem Investor und der Behörde für Kultur und Medien, dass kein Nutzer in das Gebäude einzieht, <strong>„der insbesondere in der Wahrnehmung der Opfer des Nationalsozialismus und ihrer Interessenorganisationen (…) (1) im Konflikt mit dem Zwecke des Dokumentationszentrums (…) steht oder (2) der Ausstrahlung eines Gedenkortes abträglich ist“ (§ 14.1).</strong></p>



<p>Wir sagen NEIN zur Vermietung an die Wintershall Dea GmbH und fordern die Aufhebung der Verträge. Haben wir den Mut und den Anstand und nehmen Rücksicht auf die Wahrnehmung der Überlebenden, ihrer Angehörigen und Freund*innen. Einen weiteren Skandal, indem ein jahrelang gefordertes Erinnerungsprojekt im Sumpf der Hamburger Public Private Partnership versinkt, kann sich die Hansestadt schlicht nicht leisten!</p>



<p><strong>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.</strong><br>Der Vorstand:<br><em>Esther Bejarano </em>(Vorsitzende) | <em>Susanne Kondoch-Klockow</em> | <em>Helga Obens</em></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



[i] <a href="https://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/</a><br>[ii] <a href="http://www.bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de/</a><br>[iii] Manfred Grieger, Ingo Köhler, Rainer Karlsch (2020): <em>Expansion um jeden Preis Studien zur Wintershall AG zwischen Krise und Krieg, 1929-1945</em>, Frankfurt am Main: Societäts-Verlag. Veröffentlicht: September 2020</p>
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		<title>Erste Eindrücke nach dem Urteil</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/2348/erste-eindruecke-nach-dem-urteil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 18:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Stutthof-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Das ist alles eine Farce!&#8220;, brach es aus Esther Bejarano heraus. &#8222;Er hat alles gesehen, er hat alles gewusst!&#8220; Am 9. Dezember 2019 hatte die Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück einer Verhandlung im Stutthof-Prozess beigewohnt. Heute ist das Urteil im vielleicht letzten NS-Prozess gesprochen worden. Das Gericht sprach den Angeklagten schuldig. Das Strafmaß: zwei...</p>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong><em>&#8222;Das ist alles eine Farce!&#8220;,</em></strong> brach es aus Esther Bejarano heraus. <strong><em>&#8222;Er hat alles gesehen, er hat alles gewusst!&#8220;</em></strong> </p><cite>Am 9. Dezember 2019 hatte die Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück einer Verhandlung im Stutthof-Prozess beigewohnt.</cite></blockquote>



<p><strong>Heute ist das Urteil</strong> im vielleicht letzten NS-Prozess gesprochen worden. Das Gericht sprach den Angeklagten schuldig. Das Strafmaß: zwei Jahre auf Bewährung unter Berücksichtigung seiner Jugend zur Tatzeit bei Übernahme der eigenen Prozesskosten, z. B. für seine Verteidigung. Bruno Dey muss nun wohl nicht im hohen Alter ins Gefängnis, das ist im Sinne vieler Nebenkläger*innen, die das immer wieder betont haben.</p>



<p>Das Gericht definierte aber auch eine neue Form der Schuld: Jeder Bewacher hat gesehen, dass die in die Konzentrationslager Verschleppten schon beim ersten Betreten der Vernichtungslager todgeweiht waren. Die Richterin stellte fest, dass Bruno Dey seine Schuld verdrängt und gelogen hat. Und selbst in seinem letzten Wort hat er seine Schuld nicht anerkannt, er schien nur Beobachter zu sein. Wie war es möglich, dass er das Leiden sah, aber nicht berührt war, wie konnte er Menschlichkeit und Gewissen ausschalten und sich an das Grauen gewöhnen?</p>



<p>„Ganz normale Menschen in Deutschland haben das ganz normalen Menschen angetan – wegen eines Befehls.“ Befehle wie diese dürfen nicht befolgt werden, dagegen müsse man sich stellen, auch wenn es das eigene Leben gefährdet. „Es war falsch und ein furchtbares Unrecht. Sie hätten nicht mitmachen dürfen. Sie hätten sich entziehen müssen.“ Und die Richterin mahnte: „Wehret den Anfängen.“ Dort, wo Unrecht geschieht, dürfe man nicht gehorchen. Und Bruno Dey habe den Massenmord mit eigenen Augen sehen können. &nbsp;</p>



<p>Die Gewissenlosigkeit habe damals ein ganzes Volk erfasst. Auch der Angeklagte habe sich an seinen Wachdienst im KZ schnell angepasst. Er klagte über die Eintönigkeit des Dienstes, er geriet nicht in einen Gewissenskonflikt, er litt nicht. Er befolgte einfach nur die Befehle. Aber der Befehl befreie ihn nicht von seiner Schuld, auch nicht mit damals 18 Jahren.</p>



<p>Eine echte Gefühlsregung oder eine wirkliche innere Betroffenheit habe man nicht bei dem Angeklagten feststellen können.</p>



<p>„Nur durch Ihre Hilfe konnte der grausame Massenmord durchgeführt werden. (…) Die Wachtürme waren so nah dran, dass Sie alles sehen konnten, alles riechen konnten.“ Und weiter: „Wie lässt sich Schuld messen, an der sich Tausende, Millionen beteiligt haben?“</p>



<p>Zur Rolle der Nebenkläger*innen betonte die Richterin, dass sie überlebt hätten, um Zeugnis abzulegen über das, was geschehen war. Erstmals wurden in diesem Prozess auch schriftliche Aussagen von Zeugen und Nebenklägern zugelassen waren. Das Gericht habe den erschütternden Aussagen zugehört und sei damit objektiv ein Stück über die Anklage hinausgegangen.</p>



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<h4 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema:</h4>



<p><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/der-stutthof-prozess/">Der Stutthof-Prozess</a></p>
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		<title>Vor dem Urteil. Der Prozess gegen Bruno D., die deutsche Justiz und wir heute</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/2340/vor-dem-urteil-der-prozess-gegen-bruno-d-die-deutsche-justiz-und-wir-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Stutthof-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Das ist alles eine Farce!&#8220;, brach es aus Esther Bejarano heraus. &#8222;Er hat alles gesehen, er hat alles gewusst!&#8220; Am 9. Dezember 2019 hatte die Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück einer Verhandlung im Stutthof-Prozess beigewohnt. Im Hamburger Prozess gegen einen ehemaligen SS-Wachmann des KZ Stutthof hat der Verteidiger einen Freispruch verlangt. Aus damaliger Sicht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>&#8222;Das ist alles eine Farce!&#8220;,</em> brach es aus Esther Bejarano heraus. <em>&#8222;Er hat  alles gesehen, er hat alles gewusst!&#8220;</em></p><cite>Am 9. Dezember 2019 hatte die Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück einer Verhandlung im Stutthof-Prozess beigewohnt.</cite></blockquote>



<p>Im Hamburger Prozess gegen einen ehemaligen SS-Wachmann des KZ Stutthof hat der Verteidiger einen Freispruch verlangt. Aus damaliger Sicht sei der Wachdienst kein Verbrechen gewesen, man könne seinen Mandanten nicht für die dort verübten Morde mitverantwortlich machen. Dem angeklagten 93-jährigen Bruno D. wird Beihilfe zum Mord in 5.230 Fällen vorgeworfen. Der Staatsanwalt hatte in seinem Plädoyer eine Jugendstrafe von drei Jahren Haft gefordert. Das Urteil soll am 23. Juli 2020 verkündet werden.</p>



<p>Ein Angeklagter, der sich nicht erinnern wollte. Der im KZ nach eigener Aussage doch nur seinen Dienst getan hatte, der sich sein Alter nach einem arbeitsreichen Leben ganz anders vorgestellt hatte.</p>



<p>Bundesdeutsche Gerichte, die viele Jahrzehnte lang unwillig waren, NS-Verbrechen zu verfolgen. Erst das Urteil im Demjanjuk-Verfahren 2011 zum Vernichtungslager Sobibór brachte eine Wende: Jeder Wachdienst in Konzentrationslagern galt nun als Beihilfe zum Mord. Der Bundesgerichtshof hatte jahrzehntelang gefordert, ganz konkrete Einzeltaten nachzuweisen. Zuvor wurden die Wachmannschaften lediglich als Zeugen vernommen oder deren Verfahren wegen geringer Schuld eingestellt. Die Millionen Ermordeten waren offenbar nicht Beweis genug. Aber zumindest jetzt hat das Gericht versucht, sich der Aufgabe zu stellen</p>



<p>Das Urteil am 23. Juli 2020 kann auch darüber entscheiden, ob die bisherige künstliche Differenzierung zwischen Vernichtungslager und Arbeitslager Bestand haben kann. Wird das Gericht feststellen, dass in Stutthof grausam gemordet wurde, indem die Gefangenen von Anfang an lebensfeindlichen Bedingungen ausgesetzt wurden mit dem Vorsatz, niemanden von den zur Auslöschung bestimmten Opfergruppen aus dem Lager zu lassen?</p>



<p>Der Angeklagte entschuldigte sich in seinem sogenannten letzten Wort für die Verbrechen im Konzentrationslager Stutthof. <em>&#8222;Heute möchte ich mich bei denen, die durch diese Hölle des Wahnsinns gegangen sind, und deren Angehörigen, entschuldigen – so etwas darf niemals wiederholt werden&#8220;,</em> sagte Bruno D. Er selbst habe dort aber nicht freiwillig gedient, ergänzte der Angeklagte.</p>



<p>Etliche Nebenkläger*innen hatten ein Schuldbekenntnis erwartet. Aber es gibt auch Stimmen wie die des <em>Nebenklägers Marek Dunin-Wasowicz (93), früherer polnischer Gefangener, der die Entschuldigung zurückgewiesen hat</em><em>. „Ich bin sprachlos – ich möchte seine Entschuldigung nicht, ich brauche sie nicht“. </em><em>Wenn D. sage, dass er vom Geschehen im Lager nichts bemerkt habe</em><em>, „dann lügt er einfach“.</em></p>



<p><em>Esther Bejarano, der Vorsitzenden des Auschwitz-Komitees, ist angesichts dieses Prozesses wichtig:</em></p>



<p><em>&#8222;Wir müssen auf die Gegenwart schauen, wir müssen sehen, was hier bei uns und überall in der Welt passiert: Wir müssen uns hier und heute mit den Rechten auseinandersetzen, wir wissen doch, was geschieht, wenn die großen Einfluss haben. </em><em>Und diese Prozesse mahnen uns, nie zu vergessen, wie schnell Nazis an die Macht kamen. Es macht mir Angst, wenn ich sehe, dass die Rechten hier immer stärker werden</em>.&#8220;</p>



<p>Auch wenn dieser Prozess einer der letzten war – ein Schlussstrich darf nicht gezogen werden. Nicht nur die deutsche Justiz hat in der Bestrafung von Tätern versagt, auch die Gesellschaft insgesamt hat die Auseinandersetzung mit Tätern viel zu wenig geleistet. Wie sonst könnte es sein, dass für die Morde an mindestens 257 Menschen in Neustadt vom 3. Mai 1945, wo Bruno Dey vor Ort war, noch nie ein Täter verurteilt wurde? Für viele Nebenkläger*innen gilt nach wie vor, was Éva Pusztai-Fahidi am 5. November 2015 bei einer Veranstaltung des Auschwitz-Komitees gesagt hat: &#8222;<em>Uns geht es nicht um die Strafe, uns geht es um das Urteil – das Urteil der deutschen Justiz. Die deutsche Justiz muss noch heute Stellung nehmen und diese Verbrechen verurteilen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.</strong><br><strong>Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V</strong>.</p>



<p><strong><em>Kontakt</em></strong><br>E-Mail: &nbsp;<br>AuschwitzKomitee@t-online.de<br>mail@ag-neuengamme.de<br>mobil: 0175/9 374 446</p>



<p><strong>Nachbemerkung:</strong><br>An jedem einzelnen der 45 Verhandlungstage – auch bei Wind, Wetter und Corona – haben wir gemeinsam mit der VVN-BdA und anderen draußen vor dem Strafjustizgebäude eine Mahnwache durchgeführt. Die Verhandlungen selbst haben wir im Gerichtssaal bis zum Corona-Lockdown durch einige zugelassene Zuhörer*innen verfolgt und protokolliert, danach konnten nicht mehr alle Prozesstage verfolgt werden<strong>.</strong></p>



<p><strong><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/prozess-tagebuch/">Protokolle</a> und <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/category/der-stutthof-prozess/">Infos</a> unter www.auschwitz-komitee.de</strong></p>
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		<title>LASST NIEMANDEN ZURÜCK. Nicht gleichgültig zuschauen.</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/1503/lasst-niemanden-zurueck-nicht-gleichgueltig-zuschauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Esther Bejarano und das Auschwitz-Komitee schreiben an den Ersten Bürgermeister von Hamburg Offener Brief an Dr. Peter TschentscherErster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Ich habe immer geglaubt, dass das&#160; Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sondern Gleichgültigkeit (Elie Wiesel) Sehr geehrter Herr Dr. Tschentscher, die globalisierte Welt steht Kopf, ist durch ein Virus in...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><em>Esther Bejarano und das Auschwitz-Komitee schreiben an den Ersten Bürgermeister von Hamburg</em></h2>



<p><strong>Offener Brief an Dr. Peter Tschentscher<br>Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>Ich habe immer geglaubt, dass das&nbsp; Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sondern Gleichgültigkeit</em></p><cite><em>(Elie Wiesel)</em></cite></blockquote>



<p>Sehr geehrter Herr Dr. Tschentscher,</p>



<p>die globalisierte Welt steht Kopf, ist durch ein Virus in einen Schlamassel geraten. Es bedarf der Anstrengung aller, um diesen Kampf zu gewinnen, um Leben zu retten und zu helfen. Die einen müssen die Quarantäne aushalten, die anderen ganz strikt zuhause bleiben – und sehr viele müssen unter schwierigen und oft prekären Bedingungen ihre Arbeit tun.</p>



<p>Dies ist auch die Zeit großer, mitfühlender Menschlichkeit, die Zeit der Held*innen, die helfen, wo immer es ihnen möglich ist. &#8218;Menschenleben vor Profit&#8216;, dieses Diktum steht noch, zumindest für die Ortsansässigen. Wie lange diese Linie hält, werden die nächsten Wochen zeigen. Die in Pflegeberufen Arbeitenden warnen schon seit vielen Jahren: &#8222;Gesundheit ist keine Ware&#8220;. Die Kommerzialisierung von Pflege, Gesundheit und Krankheit zeigt in dieser Krise überdeutlich ihre Schwächen. Das Gesundheitswesen muss in gesellschaftliche Verantwortung zurückgenommen werden.</p>



<p>Und auch hier, im wohlhabenden, geordneten Stadtstaat, werden Probleme drastisch deutlich: Es fehlt an sicheren Schlafplätzen für Bedürftige, an ärztlicher Versorgung für Geflüchtete ohne Obdach und für Menschen ohne Papiere.</p>



<p>Wir fordern:</p>



<p><strong>Medizinische Versorgung für alle –</strong> für jeden Menschen, ob mit oder ohne Papiere, ohne Ansehen der Person oder des Versichertenstatus.</p>



<p><strong>Leerstehende Hotels öffnen!</strong>, <strong>&#8218;#OpenTheHotels&#8216;</strong> – fordern freiwillige Helfer*innen. Hören Sie auf diese Gruppen. Frankfurt am Main hat das getan.</p>



<p><strong>Lasst niemanden zurück! &#8218;#LeaveNoOneBehind&#8216; – </strong>In den Lagern für Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen herrschen unmenschliche Zustände. Gerade für die Schwächsten dort und für die Kinder muss dringend gesorgt werden. Hamburg hat – wie viele Städte – sich schon bereit erklärt zur Aufnahme. Jetzt muss gehandelt werden – sofort!</p>



<p>Könnten wir uns je verzeihen, wenn wir diesem Elend auf den griechischen Inseln gleichgültig zuschauen?</p>



<p><strong>Wir hoffen, dass Hamburg, unsere Stadt, ein Beispiel setzt für mehr Menschlichkeit!</strong></p>



<p>Mit freundlichen Grüßen<br><em>Esther Bejarano</em><br>(Vorsitzende) <br>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.</p>



<p></p>
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		<title>Offener Brief an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/1147/offener-brief-an-die-regierenden-und-alle-menschen-die-aus-der-geschichte-lernen-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jan 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[8. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=1147</guid>

					<description><![CDATA[<p>Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück zum 27. Januar 2020: Dass Auschwitz nie wieder sei – und dieses Land sich ändern muss Falls man dem Menschen die Möglichkeit geben will, aus der Geschichte zu lernen, wäre die erste Voraussetzung, dass er sich dieser Geschichte erinnert.&#160;Aber leider vergisst er so leicht, und oft vergisst...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück zum 27. Januar 2020: Dass Auschwitz nie wieder sei – und dieses Land sich ändern muss</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><em>Falls man dem Menschen die Möglichkeit geben will, aus der Geschichte zu lernen, wäre die erste Voraussetzung, dass er sich dieser Geschichte erinnert.&nbsp;Aber leider vergisst er so leicht, und oft vergisst er gerade die entscheidenden Lektionen</em>.</p><cite>(Lukas Bärfuss, Büchner-Preis-Rede 2019)</cite></blockquote>



<p>Sehr geehrter Herr Bundespräsident,<br>sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin&nbsp;<br>und alle, die wollen, dass Auschwitz nie wieder sei!</p>



<p>Wo stehen wir – dieses Land, diese Gesellschaft – 75 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee?</p>



<p>Plötzlich gab es keine Nazis mehr, damals, 1945 – alle waren verschwunden. Uns aber hat Auschwitz nicht verlassen. Die Gesichter der Todgeweihten, die in die Gaskammern getrieben wurden, die Gerüche blieben, die Bilder, immer den Tod vor Augen, die Albträume in den Nächten.&nbsp;</p>



<p>Wir haben das große Schweigen nach 1945 erlebt – und wie das Unrecht – das mörderische NS-Unrecht – so akzeptiert wurde. Dann erlebten wir, wie Nazi-Verbrecher davonkommen konnten – als Richter, Lehrer, Beamte im Staatsapparat und in der Regie­rung Adenauer. Wir lernten schnell: die Nazis waren gar nicht weg.&nbsp;</p>



<p>Die Menschen trauerten um Verlorenes: um geliebte Menschen, um geliebte Orte. Wer aber dachte über die Ursachen dieser Verluste nach, fragte, warum Häuser, Städte, ganze Landstriche verwüstet und zerstört waren, überall in Europa? Wen machten sie verantwortlich für Hunger, Not und Tod?</p>



<p>Dann brach die Eiszeit herein, der Kalte Krieg, der Antikommunismus. Es war ein langer Weg vom kollektiven Beschweigen bis zum Eichmann-Prozess in Jerusalem über die Auschwitz-Prozesse in Frankfurt am Main zu den Studentenprotesten in den 1968ern hin zur Fernsehserie &#8222;Holocaust&#8220; ab 1979. Nur zögerlich entwickelte sich das Bewusstsein, die Wahrnehmung des NS-Unrechts<strong>.&nbsp;</strong>Aber auch die Rechten, die Alt- und Neonazis und Auschwitzleugner formierten sich.</p>



<p>Inzwischen wird vom Erinnern und Gedenken als einer Gedenkkultur gesprochen. Wir spüren, wie tief viele Menschen bewegt sind, manche haben sich das &#8222;Nie wieder&#8220; zur Lebensaufgabe gemacht.&nbsp;</p>



<p>Sonntagsreden, die Betroffenheit zeigen, reichen aber nicht. Diese Betroffenheit muss zum Handeln führen, es muss gefragt werde, wie es so weit hat kommen können. Es muss gestritten werden für eine andere, bessere Gesellschaft ohne Diskriminierung, Verfolgung, Antisemitismus, Antiziganis­mus, ohne Ausländerhass! Nicht nur an Gedenktagen!</p>



<p>Sie, Frau Bundeskanzlerin Merkel haben am 6. Dezember 2019 in der Gedenkstätte KZ Auschwitz-Birkenau gesagt: &#8222;<em>Umso klarer und deutlicher müssen wir bekunden: Wir dulden keinen Antisemitismus. [&#8230;] Alle Menschen müssen sich bei uns in Deutschland, in Europa, sicher und zu Hause fühlen. [&#8230;] Einen Schlussstrich kann es nicht geben – und auch keine Relativierung.&#8220;&nbsp;</em>Diese Aufgabe ist noch nicht erledigt! Und ich füge hinzu: Das sind wir den Millionen Opfern der faschistischen Verbrechen schuldig!</p>



<p>Es ist für uns Überlebende unerträglich, wenn heute wieder Naziparolen gebrüllt werden, wenn Menschen durch die Straßen gejagt und bedroht werden, wenn Todeslisten kursieren. Wir wollen uns nicht gewöhnen an Meldungen über antisemitische, rassistische und menschenfeindliche Attacken in Berlin und anderswo, in Halle, wo nur stabile Türen die jüdische Gemeinde schützten, aber zwei Menschen ermordet wurden.&nbsp;</p>



<p><strong>Was können wir tun?</strong></p>



<p>Ich will, dass wir alle aufstehen, wenn Jüdinnen und Juden, wenn Roma oder Sinti, wenn Geflüchtete, wenn Menschen rassistisch beleidigt oder angegriffen werden!&nbsp;</p>



<p>Ich will, dass ein lautes &#8222;Nein&#8220; gesagt wird zu Kriegen, zum Waffenhandel. Wer den letzten Krieg vergisst, der bereitet schon den nächsten vor.&nbsp;</p>



<p>Ich will, dass wir gegen die Ausbeutung der Menschen und unseres Planeten kämpfen, Hilfesu-chende solidarisch unterstützen und Geflüchtete aus Seenot retten. Eine Gesellschaft muss sich messen lassen an ihrem Umgang mit den Schwächsten.&nbsp;</p>



<p>Ich fordere&nbsp;entschlossenes Handeln gegen das Treiben der Neonazis, denn trotz Grundgesetz und alledem konnten Abgeordnete einer neurechten Partei vom NS als &#8222;Vogelschiss in deutscher Geschichte&#8220; und vom Holocaust-Gedenkort in Berlin als &#8222;Denkmal der Schande&#8220; sprechen, konnte der NSU ein Jahrzehnt lang ungestört morden und die Neonazi-Gruppe &#8222;Combat 18&#8220; frei agieren.&nbsp;</p>



<p>Ich fordere, dass die Diffamierung von Menschen und Organisationen aufhört, die entschlossen gegen rechts handeln.&nbsp;Was ist gemeinnütziger als Antifaschismus?&nbsp;Es ist auch unerträglich, wenn ein paar Antifa-Aufkleber in Schulen Anlass für Denunziationen über Petzportale von neurechten Parteien sind.&nbsp;<strong>Niemand sollte für antifaschistisches Handeln, für gemeinsame Aktionen gegen den Hass, gegen alte und neue Nazis diskreditiert und verfolgt werden!</strong><strong></strong></p>



<p>Ich fordere:&nbsp;Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die&nbsp;Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann.&nbsp;Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschla­gung des NS-Regimes. Wie viele andere aus den Konzentrationslagern wurde auch ich auf den Todesmarsch getrieben. Erst Anfang Mai wurden wir von amerikanischen und russischen Soldaten befreit. Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.&nbsp;</p>



<p>Und dann können wir, dann kann ein Bundespräsident vielleicht irgendwann sagen: Wir haben aus der Geschichte gelernt. Die Deutschen haben die entscheidende Lektion gelernt.</p>



<p>Mit freundlichen Grüßen<br>Esther Bejarano<br>(Vorsitzende)<br>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.</p>



<p>N.B.: Kopien dieses Briefes senden wir an (fast alle) Fraktionen im Bundestag, an die Presse und an Freundeskreise.</p>



<p> <strong><em>Hört hier Esther Bejarano im Originalton:</em></strong></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/02/Rede-Esther.mp3"></audio></figure>



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<h4 class="wp-block-heading">Mehr zum Thema:</h4>



<div class="wp-block-media-text alignwide" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="258" height="119" src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2019/11/spon.png" alt="" class="wp-image-826"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p> 26.01.2020<br><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/medien/das-auschwitz-komitee-in-der-presse/tag-der-befreiung-auschwitz-ueberlebende-regt-bundesweiten-feiertag-an/">Tag der Befreiung: Auschwitz-Überlebende regt bundesweiten Feiertag an </a> </p>
</div></div>



<div class="wp-block-media-text alignwide" style="grid-template-columns:30% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="257" src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-1024x257.png" alt="" class="wp-image-1187" srcset="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-1024x257.png 1024w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-300x75.png 300w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-768x193.png 768w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-1536x385.png 1536w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-850x213.png 850w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung.png 1813w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>27.01.2020<br><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Esther Bejarano: &quot;Ich will, dass die Menschen aufstehen!&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.rosalux.de/mediathek/media/element/1228/" target="_blank"><strong>Esther Bejarano: &#8222;Ich will, dass die Menschen aufstehen!&#8220;</strong></a><br> Über Antifaschismus und Erinnerung </p>
</div></div>



<div class="wp-block-media-text alignwide" style="grid-template-columns:30% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="257" src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-1024x257.png" alt="" class="wp-image-1187" srcset="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-1024x257.png 1024w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-300x75.png 300w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-768x193.png 768w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-1536x385.png 1536w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung-850x213.png 850w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2020/01/rosa-luxemburg-stiftung.png 1813w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>27.01.2020<br><a rel="noreferrer noopener" aria-label="&quot;Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.&quot;  (opens in a new tab)" href="https://www.rosalux.de/dossiers/es-ist-geschehen-und-folglich-kann-es-wieder-geschehen/" target="_blank"><strong>&#8222;Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.&#8220;</strong></a><br>Auschwitz und das Ringen um die Erinnerung </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/1147/offener-brief-an-die-regierenden-und-alle-menschen-die-aus-der-geschichte-lernen-wollen/">Offener Brief an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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