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	<title>denk.mal Archive - Das Auschwitz-Komitee</title>
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	<title>denk.mal Archive - Das Auschwitz-Komitee</title>
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	<item>
		<title>Zum Stillstand in der Realisierung des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/14666/zum-stillstand-in-der-realisierung-des-dokumentationszentrums-denk-mal-hannoverscher-bahnhof-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stellungnahme von Susanne Kondoch-Klockow, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e. V.. Als Auschwitz-Komitee erwarten wir von der Stadt, dass sie sich ernsthaft und glaubwürdig für die Verwirklichung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof einsetzt – das verstehen wir als Teil einer gelebten städtischen Erinnerungskultur. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/14666/zum-stillstand-in-der-realisierung-des-dokumentationszentrums-denk-mal-hannoverscher-bahnhof-in-hamburg/">Zum Stillstand in der Realisierung des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stellungnahme von Susanne Kondoch-Klockow, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der Bundesrepublik Deutschland e. V.</strong> </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei seiner Gründung vor 40 Jahren hat sich das Auschwitz-Komitee zur Aufgabe gemacht, das Vermächtnis der in Auschwitz Ermordeten zu bewahren und über die Verbrechen des Faschismus aufzuklären. Seit langem fordert das Auschwitz-Komitee die Stadt Hamburg auf, dafür einen angemessenen Ort zu schaffen, an dem umfassend über die Verbrechen des NS-Regimes hier in Hamburg informiert wird. Der Ort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs als Deportationsbahnhof ist ein zentraler Ort der Hamburger NS-Geschichte. Die letzten Zeitzeugen, die ihre Hoffnung auf ein Dokumentationszentrum gesetzt hatten, haben uns über die Jahre verlassen. Umso wichtiger ist dieser Ort, an dem in Zukunft Bildungs- und Vermittlungsarbeit stattfinden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als Auschwitz-Komitee erwarten wir von der Stadt, dass sie sich ernsthaft und glaubwürdig für die Verwirklichung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof einsetzt – das verstehen wir als Teil einer gelebten städtischen Erinnerungskultur. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Susanne Kondoch-Klockow, <br>Vorsitzende Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V.<br>­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­Hamburg, 13. April 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
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		<title>Die Last der Verantwortung und die Zeit der Unzumutbarkeiten</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/14668/die-last-der-verantwortung-und-die-zeit-der-unzumutbarkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stellungnahme von Helga Obens, Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V. zum Stillstand in der Realisierung des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof „Wird das Denkmal geachtet werden?“, sorgte sich im Mai 2017 Lucille Eichengreen bei der Einweihung des Gedenkortes. Ihre Familie war vom Hannoverschen Bahnhof in den Tod deportiert worden. Sie kann das nicht mehr überprüfen:...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/14668/die-last-der-verantwortung-und-die-zeit-der-unzumutbarkeiten/">Die Last der Verantwortung und die Zeit der Unzumutbarkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Stellungnahme von Helga Obens, Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V. zum Stillstand in der Realisierung des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>„Wird das Denkmal geachtet werden?“</em>, </strong>sorgte sich im Mai 2017 <strong>Lucille Eichengreen</strong> bei der Einweihung des Gedenkortes. Ihre Familie war vom Hannoverschen Bahnhof in den Tod deportiert worden. Sie kann das nicht mehr überprüfen: Im Februar 2020 ist sie verstorben.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Sind der Betroffenen vergessen worden? Wer sind wir, dass wir uns über ihre Wünsche und Gefühle hinwegsetzen?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Esther Bejarano</em>, </strong>Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, begegnete zufällig dem Investor und Vermieter am 14. April 2021 vor dem denk.mal Hannoverscher Bahnhof. <br><br><strong><em>„Wir können uns nicht damit abfinden!“ </em>appellierte sie und sagte weiter zu ihm: <em>„Sie haben die Möglichkeit, Sie können das ändern. Sie müssen das ändern.“ </em>Haben Sie den Mut. Wagen Sie diesen Schritt!“ </strong>(Textauszug aus einer Stellungnahme des Auschwitz-Komitees vom 22. Mai 2021)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 23 Jahren fordern und unterstützen wir einen Gedenkort zur Erinnerung an die Deportationen durch verschiedene Aktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hoffnungen der wenigen Überlebenden von Shoah und Porajmos auf diesen Gedenkort und öffentliche Wahrnehmung ihres Leids wurden bestärkt durch Masterpläne, die eine Fertigstellung des Dokumentationszentrums 2012/2013 anpeilten. Im Mai 2017 wurde zunächst der Gedenkort am Bahnsteig 2 eingeweiht, die Fuge. Die Namen von mehr als 8000 über hier aus Hamburg deportierten Jüdinnen und Juden, Sintizze und Sinti, Romnjia und Roma wurden sichtbar gemacht. Doch wo bleibt das Dokumentationszentrum, das in Private Public Partnership geplant wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsame Spatenstiche im Jahr 2020, Irritationen 2021 durch Auswahl ausgerechnet eines NS-belasteten Unternehmens im geplanten Haus unter einem Dach mit dem Dokumentationszentrum, neue Pläne 2022, „ein Herzenswunsch […] einen Lernort für künftige Generationen zu schaffen“, Schenkungsverträge, Bauanträge und ein Fertigstellungsziel für das Jahr 2026. <strong>Wir sagen: Verträge abzuschließen, bedeutet Verantwortung zu übernehmen auch für die Gefühle, die Trauer, die Sorgen, die Traumata der Überlebenden und ihrer Angehörigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die wenigen Überlebenden der Deportationen – die letzten haben mehr als 80 Jahre auf diesen Gedenkort und diese Geste ihrer Stadt gewartet – und sind fast alle</strong> <strong>darüber verstorben. Und nur Pläne sind geblieben. Das Dokumentationszentrum zum Gedenkort als Luftnummer? Schluss mit den Unzumutbarkeiten!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einfach machen! Bauen! Jetzt!</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hamburg, 13. April 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Helga Obens, Beirat im Auschwitz-Komitee, <br>langjährige Stellvertreterin von Esther Bejarano im Vorstand des Auschwitz-Komitees</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/14668/die-last-der-verantwortung-und-die-zeit-der-unzumutbarkeiten/">Die Last der Verantwortung und die Zeit der Unzumutbarkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern!</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/13191/das-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof-darf-nicht-scheitern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Sorge um den Stillstand in der Realisierung des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof haben 44 Personen, die seit Jahrzehnten an der Verwirklichung dieses wichtigen Gedenkortes arbeiten, einen Appell an den Hamburger Senat und den privaten Investor gerichtet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/13191/das-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof-darf-nicht-scheitern/">Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">APPELL: In Sorge um den Stillstand in der Realisierung des Dokumentationszentrums denk.mal Hannoverscher Bahnhof haben 44 Personen, die seit Jahrzehnten an der Verwirklichung dieses wichtigen Gedenkortes arbeiten, einen Appell an den Hamburger Senat und den privaten Investor gerichtet.</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Dr. Tschentscher,</strong><br><strong>sehr geehrter Herr Müller-Spreer!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Personen, die sich seit über zwei Jahrzehnten für ein Dokumentationszentrum in der HafenCity zur Erinnerung an die von 1940 bis 1945 erfolgten Deportationen vom ehemaligen Hannoverschen Bahnhof einsetzen, sind wir tief besorgt über Nachrichten, wonach die Realisierung dieses Projekts gefährdet ist. Nichts weniger als die Glaubwürdigkeit der Stadt und die Vertragstreue des Investors stehen hier auf dem Spiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kurzer Rückblick: Vor über 20 Jahren begann ein mehrjähriger Beteiligungsprozesse<s>s</s> mit Kolloquien und Werkstattgesprächen. Mit dem Wettbewerb 2009 über die Gestaltung des Lohseparks, der Erarbeitung eines Grundkonzeptes und einer Modifikation des Masterplans HafenCity wurden im Doppelhaushalt 2011/2012 die Mittel für die Errichtung der Gedenk­stätte Hannoverscher Bahnhof bereitgestellt. Die HafenCity Hamburg GmbH verkündete, dass <em>„die Fertigstellung des Dokumentationszentrums […] nach Sicherung der Finanzierung für 2012/2013 vorgesehen</em>“ sei. Probleme bei der Grundstücksverfügbarkeit und der Realisierungsträgerschaft verzögerten das von einem Beirat begleitete Vorhaben um Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der Fertigstellung des Lohseparks entstand immerhin mit der Fuge entlang der Gleise und den Überresten des ehemaligen Bahnsteigs 2 ein Gedenkort mit Namenstafeln der über 8000 aus Hamburg deportierten Jüdinnen und Juden, Sintizze und Sinti, Romnja und Roma. Die Einweihung am 10. Mai 2017 fand bundesweit große Beachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch erfolgte 2017 der Vertragsabschluss über das für das Dokumentationszentrum vorge­sehene Grundstück und dessen Bebauung mit einem Bürogebäude. Für die im Erdgeschoss geplante ca. 1000qm große Ausstellungsfläche wurde zwischen dem Käufer/Investor Harm Müller-Spreer und der Stadt ein Vertrag über ein 200 Jahre währendes mietfreies Dauernut­zungsrecht geschlossen. Der Bund sagte im Dezember 2018 eine 50-prozentige Förderung der Ausstellungserarbeitung zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Februar 2020 begann der Bau mit einem gemeinsamen Spatenstich. Sie, Herr Müller-Spreer, hoben in der anschließenden Veranstaltung hervor, dass dieses Bauvorhaben für Sie eine große Ehre und angesichts Ihrer eigenen Familiengeschichte auch eine innere Verpflichtung sei. Als Anfang 2021 die Medien über die geplante Vermietung der Büroflächen an die Firma Wintershall Dea AG berichteten, führte dies angesichts deren NS-belasteter Vergangenheit zu öffentlicher Kritik und Protesten. In dem daraufhin einge­leiteten Mediationsverfahren führte das Angebot des Investors, an einem eigenständigen Standort ein Ausstellungsgebäude im Rohbau auf seine Kosten zu errichten, zu einer Einigung. Sie, Herr Müller-Spreer, erklärten gegenüber dem Hamburger Abendblatt: <em>„Es war mir ein Herzens­wunsch, das Dokumentationszentrum von der Seite ins Zentrum des Parks zu rücken und einen Lernort für künftige Generationen zu schaffen“.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem im April 2022 der Schenkungsvertrag abgeschlossen, das Dauernutzungsrecht aufgehoben und im März 2023 der Wettbewerb für das Solitärgebäude entschieden war, hätte nach Abschluss der erforderlichen Vergabeverfahren und plane­rischen Anpassungen der Bauantrag vorbereitet und gestellt werden können. Am 30.&nbsp;September 2025 teilte der Senat jedoch mit, dass derzeit die Planungsarbeiten ruhen, <em>„da der Schenker diese bis zur Klärung steuerrechtlicher Fragen zur Absetzbarkeit seiner Aufwendungen unterbrochen hat“</em> (Drs. 23/1557).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den bisher entstandenen Zeitverzug ist das noch überall genannte Eröffnungsdatum 2026/2027 inzwischen völlig illusionär. Wegen des Ablaufs der bereits bis 2026 verlängerten Frist für die Förderung des Ausstellungsvorhabens droht eine Rückzahlungsaufforderung des Bundes. Ein weiteres Problem: Der Schenkungsvertrag räumt für den Fall einer bis zum 28.&nbsp;Februar 2028 nicht vorliegenden Baugenehmigung beiden Seiten den Ausstieg aus dem Vertrag ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geplante Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof ist der bislang einzige Gedenkort in Norddeutschland, der Shoah und Porajmos &nbsp;gemeinsam in den Blick nimmt und die Einbettung der rassistischen Ausgrenzung und der Deportationen in die national­sozialistische Gesellschaft zeigt. Trotz aller Fortschritte in der Gedenkstättenarbeit und Erinnerungskultur, von denen das im September 2023 vom Senat in die Bürgerschaft eingebrachte Gedenkstättenkonzept zu berichten weiß (Drs. 22/13023), droht Hamburg im Falle eines Scheiterns des Dokumentationszentrums in der HafenCity ein schwerer Schaden. Dass auch die allerletzten der wenigen Überlebenden der Deportationen den von ihnen erstrittenen Informationsort nicht mehr erleben werden, wäre schon tragisch und schwer hinnehmbar. Wenn aber in einer Zeit, in der vor dem Hintergrund des Anstiegs des Rechts­extremismus bei jungen Menschen die fehlenden Zeitgeschichtskenntnisse beklagt werden und zugleich die Forderungen nach einem Schlussstrich unter das Erinnern immer lauter werden, ein den Betroffenenverbänden und der Öffentlichkeit vielfach versprochenes Dokumentationszentrum ad acta gelegt würde, wäre dies für die Hamburger Erinnerungs­kultur eine Bankrotterklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hamburger Senat hat sich für den Wiederaufbau der infolge des Novemberpogroms von 1938 zerstörten Bornplatzsynagoge und für die Prüfung der Errichtung eines Jüdischen Museums als Orte für die Repräsentanz jüdischer Gegenwart und Geschichte ausgesprochen. Gerade weil es sich hierbei um „kein Holocaust-Museum“ handeln soll, gilt es, das Scheitern des Dokumentationszentrums zu verhindern. Ansonsten hätte die Vermittlung der Verfolgungs- und Deportationsgeschichte in Hamburg keinen Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hamburger Regierungsparteien haben in ihrem Koalitionsvertrag 2025 unter der Überschrift „Erinnern für die Zukunft“ erklärt: „<em>Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns darum kümmern, das Bewußtsein für unsere historische Verant­wortung hochzuhalten. Unsere Erinnerungskultur ist eine wesentliche Grundlage unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Deshalb werden wir das Gedenkstätten­konzept systematisch umsetzen und insbesondere [&#8230;] das Dokumentationszentrum Hanno­verscher Bahnhof realisieren</em>.“ (Koalitionsvertrag SPD-GRÜNE vom 24. April 2025, S. 120)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern deshalb Sie, Herr Dr. Tschentscher, und den Senat dazu auf, nicht wortbrüchig zu werden. Zugleich appellieren wir an Sie, Herr Müller-Spreer: Beenden Sie den Planungsstopp, stehen Sie zu Ihren im Schenkungsvertrag abgegebenen Versprechen und fügen Sie der Erinnerungskultur in Ihrer Heimatstadt Hamburg keinen weiteren Schaden zu!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hamburg, den 27.01.2026</strong></p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-c05df28ec2f5aca671d52fd1637152c0 wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/the-denk-mal-hannoverscher-bahnhof-documentation-centre-must-not-fail/" type="page" id="14366">Read the English Version: The denk.mal Hannoverscher Bahnhof documentation centre must not fail!</a></strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Erstunterzeichnende</h2>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h5 class="wp-block-heading has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-2475b8fb938dd1fc18ab92497fe84515"><a href="#unterschrift">Wenn auch Sie den Appell unterstützen möchten, bitte hier klicken!</a></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Linde Apel</strong>, Kuratorin der Ausstellung „In den Tod geschickt“, Beirat Dokumentationszentrum<br><strong>Ruth Asseyer</strong>, Journalistin und Wegbegleiterin des Projektes <br><strong>Frank Bajohr</strong>, Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am IfZ München <br><strong>Michael Batz</strong>, Autor, Dokumentarstücke Hamburgische Bürgerschaft<br><strong>Hanno Billerbeck</strong>, 2012-24 Pastor für Kirchliche Gedenkstättenarbeit Neuengamme<br><strong>Christiane und Georg Chodinski, </strong>Vorstand VVN-BdA Landesverband Hamburg<br><strong>Dr. Martin Doerry</strong>, Journalist und Historiker, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme<br><strong>Andreas Ehresmann</strong>, Leiter der Gedenkstätte Lager Sandbostel, Untersuchung der Bodenrelikte 2013-2014.<br><strong>Prof. Dr. Stefanie Endlich</strong>, Mitwirkung an der Konzeptentwicklung, Jurymitglied im Wettbewerb Lohsepark<br><strong>Gabriela Fenyes</strong>, Ehem. Vors. Jüdische Gemeinde Hamburg, Expertenrunde ab 2007<br><strong>Prof. Dr. Detlef Garbe</strong>, Beirat Dokumentationszentrum <br><strong>Christa Goetsch</strong>, 2. Bürgermeisterin a.D. <br><strong>Norbert Hackbusch</strong>, Politiker, dem Projekt seit über 15 Jahren verbunden<br><strong>Dr. Anna Hájková, </strong>Universität Warwick, Beraterin Dokumentationszentrum<br><strong>Sabine Hanke, </strong>Familienangehörige von jüdischen Deportierten<br><strong>Peter Hess</strong>, Stolperstein-Initiative, Konzeption Museum am Ort des ehem. Hannoverschen Bahnhof, 2007<br><strong>Prof. Dr. Kirsten Heinsohn</strong>, komm. Direktorin der Forschungsstelle f. Zeitgeschichte in Hamburg<br><strong>Ruben Herzberg</strong>, Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., ehem. Vors. Jüdische Gemeinde Hamburg<br><strong>Rudko Kawczynski</strong>, Rom und Cinti Union, Expertenrunde Hannoverscher Bahnhof, seit 2007<br><strong>Cornelia Kerth</strong>, Bundesvorsitzende VVN-BdA, Beirat Stiftung Hamburger Gedenkstätten<br><strong>Gottfried Kößler</strong>, ehem. Direktor Fritz Bauer Institut, Beirat Dokumentationszentrum<br><strong>Susannne Kondoch-Klockow</strong>, Vorstandsvorsitzende Auschwitz-Komitee<br><strong>Dr. h. c. Sonja Lahnstein-Kandel, </strong>Vorsitzende Stiftung step21 für Toleranz und Verantwortung<br><strong>Prof. Dres h. c. Manfred Lahnstein</strong>, Bundesminister der Finanzen a. D.<br><strong>Dr. Stephan Linck, </strong>Ev. Akademie der Nordkirche, Studienleiter Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit<br><strong>Prof. Dr. Katja Makhotina</strong>, Universität Erlangen-Nürnberg, Beirat Dokumentationszentrum<br><strong>Dr. Beate Meyer</strong>, Beirat zur Ausstellung „In den Tod geschickt“, 2007–2009<br><strong>Dr. Sylvia Necker, </strong>Baugeschichtliche Gutachten 2007–2009, Leitung LWL-Preußenmuseum Minden<br><strong>Helga Obens</strong>, ehem. Vorstand des Auschwitz-Komitees (stellvertr. Vorsitzende)<br><strong>Dr. Frank Reuter, </strong>Forschungsstelle Antiziganismus (Universität Heidelberg)<br><strong>Dr. Ortwin Pelc, </strong>Abt.-Leiter „Juden in Hamburg“ Museum f. Hamb. Geschichte bis 2018<br><strong>Marut G. Perle</strong>, Auschwitz-Komitee, Beirat Dokumentationszentrum<br><strong>Dr. Ulrich Prehn</strong>, Gutachten 2007–2009, Technische Universität Berlin<br><strong>Patrick Siegele</strong>, OeAD ERINNERN:AT, Wien, Beirat Dokumentationszentrum<br><strong>Ulrike Sparr</strong>, M.A., Stolpersteine-Initiative Hamburg<br><strong>Prof. Dr. Michael Wildt</strong>, Beiratsvorsitz Ausstellung „In den Tod geschickt“, 2007–2009<br><strong>Ingo Wille</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Beirat Dokumentationszentrum<br><strong>Ursula Wamser, </strong>Dokumentationsjournalistin, Übersetzerin der Lebenserinnerungen von Lucille Eichengreen<br><strong>Dr. Wilfried Weinke, </strong>Publizist, Kurator zeitgeschichtlicher Ausstellungen <br><strong>Arnold Weiss</strong>,Vors. Landesverein der Sinti in Hamburg, Beirat Dokumentationszentrum<br><strong>Dr. Kim Wünschmann</strong>, Institut für die Geschichte der deutschen Juden <br><strong>Andreas Wittenberg</strong>, Familienangehöriger von jüdischen Deportierten<br><strong>Peter Mordechai Zamory, </strong>Sprecher Grüne Bürgerschaftsfraktion für Erinnerungskultur, 2020– 2025</p>



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<h3 class="wp-block-accordion-heading has-medium-font-size"><button aria-expanded="false" aria-controls="accordion-item-1-panel" data-wp-bind--aria-expanded="state.isOpen" data-wp-on--click="actions.toggle" data-wp-on--keydown="actions.handleKeyDown" id="accordion-item-1" type="button" class="wp-block-accordion-heading__toggle"><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-title">528 <strong>Mitunterzeichnende. Für Ansicht hier klicken </strong>(Stand: 21.07.2026)</span><span class="wp-block-accordion-heading__toggle-icon" aria-hidden="true">+</span></button></h3>



<div inert aria-labelledby="accordion-item-1" data-wp-bind--inert="!state.isOpen" id="accordion-item-1-panel" role="region" class="wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Unterzeichnende bis 3.2.2026 </strong>(19 Uhr):<br><strong>Dagmar Lücke-Neumann</strong>, am Dokumentationszentrum Interessierte, Hamburg<br><strong>Joachim Neumann</strong>, Stadtführer Jüdische Geschichte und Musikgeschichte der FHH, Hamburg<br><strong>Dr. Iris Bork-Goldfield</strong>, (Ur-)Enkelin von den Nazis Verfolgten, Hamburg<br><strong>Michael Rosenberg</strong>, Sohn von Irmgard Posner, die 1941 nach Minsk deportiert wurde, Hamburg<br><strong>Dr. Marget Klockmann,</strong> Psychotherapeutin, Hamburg<br><strong>Nicole Mettbach</strong>, Nachkomme von Deportierten, Hamburg<br><strong>Christian Mettbach</strong>, Ehrenamtlicher, Hamburg<br><strong>Heidemarie Kugler-Weiemann</strong>, Initiative Stolpersteine für Lübeck, Lübeck<br><strong>Janina Meier,</strong> Nachfahrin eines Holocaust-Opfers, Hamburg<br><strong>Stefan Wilbricht</strong>, Leitung KZ-Gedenkstätte Moringen, Moringen<br><strong>Birgitt Meuschke</strong>, Hamburg<br><strong>Peter Hofmann</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V., Hamburg<br><strong>Gunhild Ohl-Hinz</strong>, Leiterin des St. Pauli-Archivs e. V., Hamburg<br><strong>Kristina Patzelt</strong>, Selbstständige Kulturanthropologin, Hamburg<br><strong>Ronja Hesse</strong>, Vorstand St. Pauli Archiv; Sprecherin Lagergemeinschaft Ravensbrück, Hamburg<br><strong>Gabriele Amelung</strong>, Psychoanalytikerin; Kinder des Widerstands, Hamburg<br><strong>Kim Kielau</strong>, Gedenkstättenpädagogin, Hamburg<br><strong>Peter Meitcho Mettbach</strong>, Rentner, Hamburg<br><strong>Eckhard Schilling</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>George Klaus Harden</strong>, Nachkomme von Holocaust-Opfer, Hamburg<br><strong>Prof. Dr. Barbara Vogel</strong>, Fachbereich Geschichte Universität Hamburg, Hamburg<br><strong>PD Dr. Knud Andresen</strong>, Stellv. Direktor (komm.) Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg<br><strong>Prof. Dr. Klaus Große Kracht</strong>, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg<br><strong>Rupert Marienfeld</strong>, Ahrensburg<br><strong>Dr. Kerstin Thieler</strong>, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg<br><strong>Helena Kohler</strong>, St. Pauli-Archiv e.V.<br><strong>Prof. Dr. Ina Lorenz</strong>, Ehem. Stellv. Direktorin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ), Hamburg<br><strong>Dr. Stefan Mörchen</strong>, Bremen<br><strong>Milan Mentz</strong>, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Hamburg<br><strong>Shlica Weiß</strong>, Akademisches Netzwerk der Sinti und Roma, Oststeinbek<br><strong>Mandy Weiß</strong>, Erzieherin, Hamburg<br><strong>Hila Latifi</strong>, Die Linke, Hamburg<br><strong>PD Dr. Yvonne Robel</strong>, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg<br><strong>Holger Börgartz</strong>, Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e. V. , Hamburg<br><strong>M.M. Malina Emmerink</strong>, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, Hamburg<br><strong>Thomas Hülse</strong>, Schulleiter a.D., Hamburg<br><strong>Barbara Hartje,</strong> Vorsitzende Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V.; Hamburg<br><strong>Thomas Altmeyer</strong>, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945; Geschichtsort Adlerwerke, Frankfurt a.M.<br><strong>Dr. Alina Just</strong>, wiss. Mitarbeiterin Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg<br><strong>Katja Hertz-Eichenrode</strong>, Mitglied des Freundeskreises KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Dipl.-Kfr. Jana Laude</strong>, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg<br><strong>Marco Hosemann</strong>, Sprecher für Erinnerungskultur, Die Linke Fraktion in der Bürgerschaft, Hamburg<br><strong>Jutta Beckmann</strong>, Auschwitz-Komitee, Hamburg<br><strong>Bernhard Esser</strong>, Vorstand Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Nicole Kornas</strong>, Freundin von betroffenen Familienangehörigen, Leipzig<br><strong>Margaret Odefey-Tanck</strong>, Reinbek<br><strong>Rolf Jonsson</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Ekkehard Fangohr</strong>, Hamburg<br><strong>Nicole Mattern,</strong> Hamburg<br><strong>Friederike Haufe,</strong> Taste for school, Hamburg<br><strong>Udo Jolly,</strong> Schauspieler und Autor, Hamburg<br><strong>Wolfgang Rick,</strong> Mitglied Ver.di, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Dr. Hans-Peter de Lorent, </strong>Publizist, Leitender Oberschulrat i.R., Hamburg<br><strong>Gerd Gerhard,</strong> Schulleiter i.R., Pinneberg<br><strong>Inge Mandos</strong>, Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V., Hamburg<br><strong>Dr. h.c. Peter Daschner</strong>, Hamburg<br><strong>Dr. John Meister</strong>, Mitglied Vorstand Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg, Hamburg<br><strong>Peter Kaufner</strong>, Finkenwerder Geschichtswerkstatt e.V., Hamburg<br><strong>Alexandra Klar</strong>, Hamburg<br><strong>Prof. Dr. Ingrid Sommerkorn-Abrahams</strong>, Emeritierte Professorin der Universität Hamburg, Hamburg<br><strong>Sibylle Stoler</strong>, Jüdische Gemeinde Hamburg, Hamburg<br><strong>Karsten Löffler</strong>, Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg, Halstenbek<br><strong>Heinz Winter</strong>, Mitglied Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Schwarzenbek<br><strong>Myriam Rix</strong>, Hamburg<br><strong>Greta Lauk</strong>, Hochschule für Bildende Künste HfBK Hamburg, Hamburg<br><strong>Michael Meineke</strong>, Hamburg<br><strong>Torsten Appelstiel</strong>, Mitglied Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Wurster Nordseeküste<br><strong>Britta Freith</strong>, BFreith:Bessere Inhalte, Hamburg<br><strong>Wolf Achim Wiegand</strong>, Journalist, Hamburg<br><strong>Axel Kostrzewa</strong>, Arbeitskreis Kirchliche Gedenkstättenarbeit, Hamburg<br><strong>Susanne Zdun</strong>, Lübeck<br><strong>Angelika Burkhardt</strong>, Mitglied Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Schönberg<br><strong>Gerhard Lein</strong>, Säkulares Forum Hamburg e.V., Hamburg<br><strong>Dr. Wolfgang Walter</strong>, Vorsitzender Spendenparlament Reinbek u. Umgebung, Mitglied AKENS, Hamburg<br><strong>Uta König</strong>, Journalistin und Dokumentarfilmerin, München<br><strong>Bernhard Stietz-Leipnitz</strong>, Initiative Stadthaus, VVN-BdA, DIE LINKE, Hamburg<br><strong>Anna Unterstab</strong>, Designerin kritische Erinnerungskultur, BURG Kunsthochschule Halle, Hamburg<br><strong>Andrea Gottschalk</strong>, Kirchlicher Arbeitskreis Neuengamme, Hamburg<br><strong>Güven Polat</strong>, Directeur Sti. ‚LAGERHAUS G’ Heritage FOUNDATION, Hamburg<br><strong>Hans-Joachim Klier</strong>, AG „Erinnerungs-Lernort f.d. Opfer der Hamb. Wohlfahrtsanstalten im NS“, Hamburg<br><strong>Adelheid Schaedlich</strong>, Mitglied im Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Maike Raap</strong>, Öffentlichkeitsarbeit in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburg<br><strong>Michael Weigt</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Rainer Clasen</strong>, Mitglied Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V., Hamburg<br><strong>Sabine Clasen</strong>, Mitglied Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V., Hamburg<br><strong>Dr.med. Wolfgang Ram</strong>, Nachkomme, Bleckede<br><strong>Hartmut Büchsel</strong>, VVN-BdA, Eckernförde<br><strong>Dr. Karen Körber</strong>, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg<br><strong>Paula Lange</strong>, Universität Wien, Mitglied Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V., Wien<br><strong>Theo Bruns</strong>, Geschichte-AG denkXmal der Fux eG, Hamburg<br><strong>Hauke Heymann</strong>, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg<br><strong>Eva Pruss</strong>, Lehrerin, Hamburg<br><strong>Michael Schulzebeer</strong>, Einwohner*innenverein St. Georg, Hamburg<br><strong>Kevin Vollbrich</strong>, Zubenannter Bürger Fraktion Die Linke Hamburg-Nord, Hamburg<br><strong>Ina Rathje</strong>, Wirobski + Rathje GbR, Escheburg<br><strong>Ronald Westphal</strong>, Deutsch-Israelische Gesellschaft Hamburg, Hamburg<br><strong>Christin Koch</strong>, Mitglied Die Linke, Hamburg<br><strong>Andrea Jolly</strong>, Hamburg<br><strong>Oliver Fischer</strong>, M.A., Journalist, Buchautor, Hamburg<br><strong>Detlef Grumbach</strong>, Christian-Geissler-Gesellschaft e.V., Hamburg<br><strong>Jens Müller</strong>, Scharbeutz<br><strong>Jörg Behrens</strong>, Hamburg<br><strong>Gunter Buck</strong>, Geschichtswerkstatt Süderelbe, Hamburg<br><strong>Christian Mangels</strong>, Historiker, Hamburg<br><strong>Nicolas Schmetz</strong>, Hamburg<br><strong>Wolfgang Kopitzsch</strong>, Stv. Vorsitzender Stiftungsbeirat SHGL, Hamburg<br><strong>Dennis Becker</strong>, Lehrkraft, Hamburg<br><strong>Dipl.-Ing. Wolf-Karsten Stange</strong>, Ehem. Initiative ‚Ein Gedenkraum für Neuengamme‘, Hamburg<br><strong>Gertrud Timmermann</strong>, GEW-Mitglied, Hamburg<br><strong>Carola Fichtner</strong>, Hamburg<br><strong>Ivo Schmagler, </strong>Hamburg<br><strong>Gisela Zieren</strong>, ehem. Pressereferentin, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Theda Ohling</strong>, Hamburg<br><strong>Michael Kiel</strong>, Anwohner HafenCity, Hamburg<br><strong>Renate Just</strong>, ehemalige Schulleiterin, Pinneberg<br><strong>Simone Theophilus</strong>, Hamburg<br><strong>Meike Ludzay</strong>, Hamburg<br><strong>Annick Eckel</strong>, Mitglied in der AGN, Hamburg<br><strong>Olga Gergart</strong>, Hamburg<br><strong>Friedemann Wachsmuth</strong>, Hamburg<br><strong>Nicole Hirt</strong>, Antifaschistin, Kenzingen<br><strong>Caroline Harbert</strong>, Lehrkraft und Bürgerin, Hamburg<br><strong>Mirko Czarnetzki</strong>, Lüneburg<br><strong>Angela Christiani</strong>, Hamburg<br><strong>Simon Wolter</strong>, Hamburg<br><strong>Claudia Hillebrand</strong>, Vertriebsleitung Wallstein Verlag, Göttingen<br><strong>Marion Kokerbeck</strong>, Hamburg<br><strong>Paula Mittrowann</strong>, Illustratorin in der Erinnerungsarbeit, Hamburg<br><strong>Katharina Stanik</strong>, Geschichtslehrerin Campusschule HafenCity, Hamburg<br><strong>Lisa Grünhage</strong>, Oberstudienrätin am Campus HafenCity, Hamburg<br><strong>Michael Reichmann</strong>, Pressesprecher der Kultusministerkonferenz, Hamburg<br><strong>Sven Adebahr</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Börnsen<br><strong>Julia Neuhaus-Penzek</strong>, Hamburg<br><strong>Soraya Cengiz</strong>, Studentin, Hamburg<br><strong>Katrin Michnikowski, </strong>Diakonin, Hamburg<br><strong>Silvie Landwehr</strong>, Studienassessorin, Mitglied Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Wedel<br><strong>Dipl.-Soz. Liane Lieske</strong>, VVN-BdA, Hamburg, VEVON e.V., Hamburg<br><strong>Sebastian Hammer</strong>, Stv. Leiter KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Nordhausen<br><strong>Ilka Hoyer</strong>, Hamburg<br><strong>Niels Beyer</strong>, Die Linke, Hamburg<br><strong>Ulrich Kudlek</strong>, Rentner, Hamburg<br><strong>Kirsten Tiegel</strong>, Rentnerin, Hamburg<br><strong>Dr. med. Christian Weilandt</strong>, Oberarzt, Lübeck<br><strong>Gunhild Margot</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Arndt Büthe</strong>, IT-Profi, Hamburg<br><strong>Dipl.-Psych. Marlit Klaus</strong>, Die Linke, Hamburg<br><strong>Nele Mangels, Studentin</strong>, Hamburg<br><strong>Tom-Henri Schröder</strong>, Hamburg<br><strong>Initiative Dessauer Ufer</strong>, Hamburg<br><strong>Leon Mones</strong>, Berlin<br><strong>Johanna Mangels</strong>, Köln<br><strong>Dipl.-Ing. Rainer Behrens</strong>, Linksfraktion Wandsbek, Hamburg<br><strong>Moira Lenz</strong>, Hamburg<br><strong>Susanne Wald</strong>, Projektgruppe Italienische Militärinternierte in Hamburg 1943-45, Hamburg<br><strong>Dr. Ulrich Gantz</strong>, Beirat Kirchliche Gedenkstättenarbeit, Hamburg<br><strong>Ansgar Tonya Karnatz</strong>, Gedenkstättenpädagog*in, Projekt „Welche Stimme haben wir?“, Hamburg<br><strong>Nathan Jariv</strong>, Hamburg<br><strong>Jens Rosenberger</strong>, Förderverein Campus HafenCity e.V., Hamburg<br><strong>Birgit Ziegenhirt</strong>, Hamburg<br><strong>Marita Josephine Mayer</strong>, Filmemacherin, Hamburg<br><strong>Elisabeth Habenicht</strong>, Hamburg<br><strong>Margret Kuhrts-Bösche</strong>, Pensionärin, Hamburg<br><strong>Annemarie Goldflam</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Beate Steinmeyer</strong>, Pensionärin, Hamburg<br><strong>Henning Flinner</strong>, Guide Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Hamburg<br><strong>Inge Rohwedder,</strong> Demokratische Bürgerin, Hamburg<br><strong>Bernhard Steinmeyer</strong>, Sozialwissenschaftler, Hamburg<br><strong>Renate Gültzow</strong>, Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V., Hamburg<br><strong>Christoph Mühlhans</strong>, Röperhof Verwaltung, Hamburg<br><strong>Elisabeth Erbe</strong>, Rentnerin, Hamburg<br><strong>Christin Laudon</strong>, Hamburg<br><strong>Regine Christiansen</strong>, Dozentin, Hamburg<br><strong>Rita Helf</strong>, Naturfreunde, Pinneberg<br><strong>Jutta Gritti</strong>, Hamburg<br><strong>Julius Buddenbohm</strong>, Hamburg<br><strong>Heike Mews</strong>, Ahrensburg<br><strong>Regina Freuer</strong>, Hamburg<br><strong>Petra Meyer</strong>, Berlin<br><strong>Liad Shadmi</strong>, M.A. freiberuflicher Designer, Hamburg<br><strong>Barbara Hüsing</strong>, Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., Hamburg<br><strong>Hans Hansen</strong>, Lehrer i.R., Hamburg<br><strong>Maren Hansen</strong>, Hamburg<br><strong>Dr. Albert Scharenberg</strong>, Historiker, Berlin<br><strong>Stefan Romey</strong>, Vorstandsvorsitzender Hamburger Stiftung Hilfe für NS-Verfolgte, Bad Bevensen<br><strong>Antje Kosemund</strong>, VVN-BdA und Auschwitz-Komitee, Hamburg<br><strong>Jan Christoph Herrmann</strong>, Die Linke, Hamburg<br><strong>Jakob Michelsen</strong>, M.A., Historiker, Mitarbeiter Landesverein der Sinti in Hamburg e.V., Hamburg<br><strong>Dr. Michael Just</strong>, Behörde f. Schule, Familie und Berufsbildung BFSB, Pinneberg<br><strong>Jannis Hartmann</strong>, Mitarbeiter Projekt Hannoverscher Bahnhof, SHGL, Hamburg<br><strong>Marion Raschke</strong>, Berufsschullehrerin und Oma gegen Rechts, Hamburg<br><strong>Dipl.-Ing. Wilhelm Cloppenburg</strong>, Rentner, Hamburg<br><strong>Katja Cloppenburg</strong>, Lehrerin, Hamburg<br><strong>Elisabeth Rosa-Robra</strong>, VVN-BdA, Hamburg<br><strong>Dr. Sina Sauer</strong>, Kulturanthropologin und Autorin „Ein Ort stört“, Hamburg<br><strong>Benjamin Butschle</strong>, Lehrer, Hamburg<br><strong>Antje Oltmann</strong>, Lehrerin, Hamburg<br><strong>Ines Lessing</strong>, Für OMAS GEGEN RECHTS Alstertal-Walddörfer, Hamburg<br><strong>Miriam Estner</strong>, Lehrkraft für Geschichte und Englisch, Hamburg<br><strong>Anne Mann</strong>, Hamburg<br><strong>Anja Böhler</strong>, Kulturwissenschaftlerin, Hamburg<br><strong>Henning Dittmar</strong>, Betriebsrat, Ver.di, Hamburg<br><strong>Alexander Scheinert</strong>, Hamburg<br><strong>Dipl.-Psych. Margrit Mussil</strong>, Psychologische Psychotherapeutin, Bremen<br><strong>Olaf Duge</strong>, ehem. MdHB Grüne und Jurymitglied für das Dokumentationszentrum<br><strong>Artur Fischer-Meny</strong>, Hamburg<br><strong>Bergit Falter</strong>, Hamburg<br><strong>Jens Kemper</strong>, OStR, Lehr für Geschichte und Religion, Hamburg<br><strong>Martyn Leder</strong>, Hamburg<br><strong>Sabine Westermann</strong>, Hamburg<br><strong>Conny Böttger</strong>, OMAS GEGEN RECHTS, Hamburg<br><strong>Norma van der Walde</strong>, VVN-BdA, Auschwitz-Komitee, Mahnwache 9. November, Mit2wo, Buchholz/Nordheide<br><strong>Phillip Malte Husemann</strong>, Mitglied VVN-BdA, Hamburg<br><strong>Jutta Grohé</strong>, Hamburg<br><strong>Susanne Leiding-Edler</strong>, AG Gedenken Bergedorf, Hamburg<br><strong>Martina Erlenhof</strong>, Lehrerin, Hamburg<br><strong>Michael Kress</strong>, HyCP Veddel Space, Hamburg<br><strong>Prof. Dr. Ludwig Eiber</strong>, Universität Augsburg, München<br><strong>Barbara Brix</strong>, Vorstand Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Marvin Rupprecht</strong>, Nachfahre Holocaust-Opfer, Hamburg<br><strong>Waltraut Seegers</strong>, OMAS GEGEN RECHTS Buchholz, Buchholz/Nordheide<br><strong>Emanuela Danilewicz</strong>, Deutsch-Polnische Gesellschaft Bochum NRW e.V., Bochum<br><strong>Paula Schepp Gonzalez</strong>, Hamburg<br><strong>Bettina Heymann</strong>, Rentnerin, Börnsen<br><strong>Werner Lang</strong>, Hamburg<br><strong>Eberhard Marold</strong>, Hamburg<br><strong>Sabine Krueger</strong>, Lehrerin, Hamburg<br><strong>Eike Martin Thaden</strong>, Hamburg<br><strong>Philipp Frerich</strong>, Hamburg<br><strong>Rosa Kreis</strong>, Sozialarbeiterin, Hamburg<br><strong>Linda Kirsch</strong>, Bildungsreferentin, Hamburg<br><strong>Bettina Lütgerath</strong>, Hamburg<br><strong>Anton Senner</strong>, Vorstandssprecher Bergedorfer Impuls-Stiftung, Hamburg<br><strong>Lukas Janson</strong>, Studentische Hilfskraft bei Prof. Dr. Birthe Kundrus, Hamburg<br><strong>Hans-Jürgen Menzel-Prachner</strong>, Vorsitzender IDA EHRE KV, Hamburg<br><strong>Ralf Diez</strong>, Pastor i.R., DenkmalamOrt, Eckernförde<br><strong>Manuel Rakers</strong>, Geschäftsführer MOTTE-Verein f. stadtteilbezogene Kultur-u. Sozialarbeit, Hamburg<br><strong>Jessica Drosten</strong>, Kita Hamburg, Hamburg<br><strong>Jacqueline Haber</strong>, Hamburg<br><strong>Carmen Fernandez</strong>; Mitglied des Bezirks-Seniorenbeirats Eimsbüttel, Hamburg<br><strong>Kai Fieguth</strong>, Jugendhilfereferent – SOAL e.V., Hamburg<br><strong>Bert Lehsten</strong>, Angestellter, Hamburg<br><strong>Antje Kurz</strong>, WillkommensKulturHaus der Gemeinde Ottensen, Hamburg<br><strong>Ursula Mende</strong>, Beirätin Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen, Krefeld<br><strong>Selma Witt</strong>, Hamburg<br><strong>Daniel Fromme</strong>, Erziehungswissenschaftler, Hamburg<br><strong>Werner Skrentny</strong>, Autor, Hamburg<br><strong>Hannes Engl</strong>, Münzviertel vernetzt e.V., Hamburg<br><strong>Bernt Wallenfels</strong>, Witzenhausen<br><strong>Yohana Hirschfeld</strong>, Ehem. Leiterin Europäischer Tag d. jüdischen Kultur in Hamburg, Hamburg<br><strong>Hans Hintze</strong>, ehem. Lehrkraft in Hamburg, Hamburg<br><strong>Nadja Baumgärtner</strong>, Hamburg<br><strong>Helmut Rüth</strong>, Initiative Gedenken in Harburg, Hamburg<br><strong>Irmgard Nauck</strong>, Pastorin i.R., Pastorin der Nordkirche, Hamburg<br><strong>Teresa Matthies</strong>, Hamburg<br><strong>Andrea Bormann</strong>, Ehem. Mitarbeiterin der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, Hamburg<br><strong>Yvonne Lehmann</strong>, Kostümbildnerin, Hamburg<br><strong>Anja Schattschneider</strong>, Hamburg,<br><strong>Béatrice Brossard</strong>, Erzieherin, Hamburg<br><strong>Heidrun Fehling</strong>, Hamburg<br><strong>Annette C. Langentepe</strong>, Unternehmerin, Hamburg<br><strong>Beate Manowski</strong>, OMAS GEGEN RECHTS, Hamburg<br><strong>Gudula Mebus</strong>, Fachseminarleiterin Geschichte/Politik i.R.; Hamburg<br><strong>Andrea Cziesso</strong>, Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Janna Timm</strong>, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), Hamburg<br><strong>Joachim Land</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Ahrensburg<br><strong>Manuela Grell</strong>, Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte (SHGL), Hamburg<br><strong>Julius Gottschalk</strong>, Erzieher, Hamburg<br><strong>Dr. Christoph Schottes</strong>, Edition Einwurf GmbH, Oldenburg<br><strong>Martin Spruijt</strong>, Vorstand St. Pauli-Archiv e.V., Hamburg<br><strong>Karen Stielow</strong>, Psychotherapeutin, Fintel<br><strong>Mirja Senner</strong>, Kinderärztin, Hamburg<br><strong>Dr. Jörg Herrmann</strong>, Evangelische Akademie der Nordkirche, Hamburg<br><strong>Dr. Christian Gotthardt</strong>, Historiker, Hamburg<br><strong>Kathrin Prick-Hoffmann</strong>, Hamburg<br><strong>Gesina Pansch</strong>, Initiative Welcome to Eppendorf, Hamburg<br><strong>Martina Druckenthaner</strong>, Hamburg<br><strong>Reiner Heuzeroth</strong>, Hamburg<br><strong>Marc Czichy</strong>, Leiter der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen, Kaltenkirchen<br><strong>Susanne Abraham</strong>, Hamburg<br><strong>Tanja Löffler</strong>, Hamburg<br><strong>Barbara Jochem</strong>, Hamburg<br><strong>Dr. Gerd Krämer</strong>, Hamburg<br><strong>Alfons Stielow</strong>, Rentner, Fintel<br><strong>Gerd Schmidt-Mildner</strong>, Verein für Hamburgische Geschichte, Hamburg<br><strong>Anna Ubbelohde</strong>, Hamburg<br><strong>Sabine Maurer</strong>, Zeitzeugen Seniorenbüro Hamburg, Hamburg<br><strong>Dr. med. Anna Staufenbiel-Wandschneider</strong>, IPPNW, Hamburg<br><strong>Sönke Wandschneider</strong>, Pastor i.R., Hamburger Forum, Hamburg<br><strong>Hildegard Thevs</strong>, Stadtteilarchiv Hamm, Hamburg<br><strong>Reinhard Schulz</strong>, Geschäftsführer a.D., Hamburg<br><strong>Steffen Maurer</strong>, Hamburg<br><strong>Christiane Rahloff</strong>, KGR Christus Der Gute Hirte Wandsbek, Hamburg<br><strong>Dr. Martine Letterie</strong>, Präsidentin Amicale Internationale KZ Neuengamme, Vorden (NL)<br><strong>Clara Hetzel</strong>, Praktikantin beim Projekt Hannoverscher Bahnhof (Nov. 2022), Hamburg<br><strong>Prof. Dr. Matthias Brandis</strong>, Kinderarzt, Ehem. Direktor Universitätskinderklinik Freiburg, Freiburg i.Br.<br><strong>Mathias Hartmann</strong>, Hamburg<br><strong>OMAS GEGEN RECHTS – Buchholz i.d.N.,</strong> Buchholz/Nordheide<br><strong>Sabine Niehaus</strong>, Düsseldorf<br><strong>Cornelia Ernst</strong>, Hamburg<br><strong>Andrea Dallek</strong>, Freiberufliche Erwachsenenbildung, Brokstedt<br><strong>Thomas Käpernick</strong>, Vorsitzender AG Neuengamme e.V., Hamburg<br><strong>Dr. Katja Happe</strong>, Leiterin KZ-Gedenkstätte Ladelund, Ladelund<br><strong>Sigrund Schulze-Stadler</strong>, IPPNW, Hamburg<br><strong>Cathrin Hartmann</strong>, Hamburg<br><strong>Brigitte Drescher</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><strong>Cathleen Kliche</strong>, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 3.2. bis 10.2.2026</strong> (19 Uhr):<br><strong>Eike Stegen</strong>, Pressereferent Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin<br><strong>Dr. Robert Pfeiffer</strong>, Hamburg<br><strong>Heie Kettner</strong>, Jurist, Regierungsdirektor, Hamburg<br><strong>Ute Rippel-Lau</strong>, Mitglied der IPPNW, Hamburg<br><strong>Thomas Berger</strong>, Hamburg<br><strong>Flora Asseyer</strong>, Karlsruhe<br><strong>Moritz Lautenbach-von Ostrowski</strong>, Lehrkraft, Hamburg<br><strong>Dirk Thaysen</strong>, Hamburg<br><strong>Patrick Stuckas</strong>, Hamburg<br><strong>Solomon Ojelabi</strong>, Kiel<br><strong>Stephan Kersch</strong>, Stv. Fraktionsvorsitzender Linksfraktion Hamburg, Hamburg<br><strong>Marion Duhme</strong>, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Museum der Arbeit, Barsbüttel<br><strong>Prof. Wolfgang Christ</strong>, Geschäftsführer, Heidelberg<br><strong>Jens Schmidt</strong>, Projektleiter, Hamburg<br><strong>Lika Rothmann</strong>, Museumspädagogin, Hamburg<br><strong>Fred Zimmak</strong>, Sohn von Deportierten aus Hamburg, Großsolt<br><strong>Erika Goldschmidt</strong>, Großsolt<br><strong>Tom Riebe</strong>, Künstler, Jena<br><strong>George Nathan</strong>, Atlanta, GA (USA)<br><strong>Dr. Richards Plavnieks</strong>, Associate Professor of History Florida Southern College, Lakeland, Florida (USA)<br><strong>Else Poignée</strong>, Flensburg<br><strong>Tanja Volmers</strong>, Run for their Lives, R4tL Flensburg, Schleswig<br><strong>Goenna Rehkamp</strong>, Flensburg<br><strong>Keren Stopka</strong>, Run4their Lives, Flensburg<br><strong>Gaby Winter</strong>, Künzelsau<br><strong>Norbert Hansen</strong>, Wees<br><strong>Monika Munkler-Hansen</strong>, Wees<br><strong>Martin Poignée</strong>, Flensburg<br><strong>Daniel Schmied</strong>, Flensburg<br><strong>Gabriele Grätsch</strong>, Büdelsdorf<br><strong>Annette Stöcklin</strong>, Lübeck<br><strong>Daliah Winter</strong>, Karben<br><strong>Martha Birmaher</strong>, Brakel<br><strong>Sandra Rüting</strong>, Hasloh<br><strong>Michaela Geertz</strong>, Run for their Lives, Flensburg<br><strong>Andreas Jordan</strong>, Gelsenzentrum e.V., Gelsenkirchen<br><strong>Bernd G. Winter</strong>, Künzelsau<br><strong>Susanne Brockhoff</strong>, Flensburg<br><strong>Prof. Dr. Andreas Körber</strong>, Hochschullehrer, Escheburg<br><strong>Robert Robertsson</strong>, Stockholm<br><strong>Thomas Drope</strong>, Probst Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, Hamburg<br><strong>Dr. Monika Rulfs</strong>, Hamburg<br><strong>Christin Sandow</strong>, Berlin<br><strong>Dr. Jürgen Bönig</strong>, Sozialhistoriker,  Hamburg<br><strong>Henrik Arnold</strong>, Berlin<br><strong>Stefan Schlüter</strong>, Hamburg<br><strong>Hildburg Schäpers</strong>, Hamburg<br><strong>Manuel Winter</strong>, Ringgau<br><strong>Hans-Hermann Seiffert</strong>, Konstanz<br><strong>Bernd Philipsen</strong>, Flensburg<br><strong>Marcus Köhler</strong>, Flensburg<br><strong>Klaus Nagel</strong>, Hamburg<br><strong>Elke Blaas</strong>, Schleswig<br><strong>Ingo Haack</strong>, Norderstedt<br><strong>Bernd Eggert</strong>, Norderstedt<br><strong>Frank Omland</strong>, Vorstand AK zur Erforschung des NS in Schleswig-Holstein e.V., Hamburg<br><strong>Jürgen Schad</strong>, Dipl.-Psychologe, Köln<br><strong>Cornelia Siebeck</strong>, Historikerin, ehem. Mitarbeiterin Team „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“, Berlin<br><strong>Wolfgang Wiedey</strong>, Hamburg<br><strong>Wolfgang Merten</strong>, Stade<br><strong>Andreas Blaas</strong>, Schleswig<br><strong>Fritz Ostkämper</strong>, Höxter<br><strong>Günter Heidt</strong>, Trier<br><strong>Gunnar Stelling</strong>, Hamburg<br><strong>Ilse Höcker</strong>, Hamburg<br><strong>Dr. Helene Timmermann</strong>, Hamburg<br><strong>Mia Greßmann</strong>, Hamburg<br><strong>Dr. Ingrid Andresen-Dannhauer</strong>, Hamburg<br><strong>Patricia de Verteuil</strong>, USA<br><strong>Ulrike Neumann-Emunds</strong>, Bad Oldesloe<br><strong>Marie Kleinert</strong>, Sprecherin Kulturpolitk, Die Linke Fraktion Hamburger Bürgerschaft, Hamburg<br><strong>Vorstand FC St. Pauli-Museum 1910 e.V.</strong>, Hamburg<br><strong>Renate Löffler</strong>, Hamburg<br><strong>Susanne Brucker</strong>, Hamburg<br><strong>Veronika Schmidt</strong>, Hamburg<br><strong>Frederike Aschemeyer</strong>, Hamburg<br><strong>Patricia Paweletz</strong>, Autorin, Vorstand Literaturzentrum Hamburg<br><strong>Christoph Sodemann</strong>, constructify.media e.V., Bremen<br><strong>Volker Engelke</strong>, Bremen<br><strong>Petra Christine Steinmetz</strong>, Hamburg<br><strong>Jürgen Elsner-Sträter</strong>, Hamburg<br><strong>Brigitte Sträter</strong>, Hamburg<br><strong>Elaine Pyschny</strong>, Hamburg<br><strong>Ingrid Schapiro</strong>, VVN-BdA, Hamburg<br><strong>Dr. Dorothe Pfeiffer-Flor</strong>, Hamburg<br><strong>Margot Löhr</strong>, Hamburger Gesellschaft f. jüd. Genealogie, Stolperstein-Initiative, Hamburg<br><strong>Karin Gutjahr</strong>, Hamburg<br><strong>Manfred Ziemer</strong>, VVN-BdA, Hamburg<br><strong>Dr. Anke Rees</strong>, Geschäftsführerin Geschichtswerkstadt Eimsbüttel/Morgenland e.V., Hamburg<br><strong>Dieter Wolf</strong>, Stolpersteinforscher/Stolpersteininitiative, Hamburg<br><strong>Monika Schreiber</strong>, Hamburg<br><strong>Margret Marker</strong>, Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg &amp; Hafen, Hamburg<br><strong>Johannes Grossmann</strong>, OStR a.D., Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Margit Bassler</strong>, Hamburg<br><strong>Prof. Dr. Annette Seibt</strong>, Hamburg<br><strong>Ute Vincent</strong>, Hamburg<br><strong>Sylvia Steege</strong>, Initiative Gedenken in Harburg, Hamburg<br><strong>Susana Mezger</strong>, Nachkomme von Deportierten, Buenos Aires (Argentinien)<br><strong>Gert Hinnerk Behlmer</strong>, Staatsrat a.D., Hamburg<br><strong>Kerstin Welther</strong>, Hamburg<br><strong>Madeleine Dulon</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Ursula Mühler</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Dr. Ulrike Schüddekopf Martiny</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Sonja Zoder</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Astrid Louven</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Fritz Gärmer</strong>, Hamburg<br><strong>Heiko Meyer</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Christina Igla</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 10.2. bis 17.2.2026</strong> (19 Uhr)<br><strong>Robert Parzer</strong>, Deutsch-Polnisches Haus, Berlin<br><strong>Kimberly Lockhart</strong>, Vail Colorado (USA)<br><strong>Szandra Wiegand</strong>, Hamburg<br><strong>Lore Wieprecht</strong>, Stolperstein-Initiative Hamburg, Hamburg<br><strong>Michael Joho</strong>, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt St. Georg e.V., Hamburg<br><strong>Ulrich Hinck-Blessin</strong>, Mitglied SPD Altona, Hamburg<br><strong>Heidi Kramer</strong>, Hamburg<br><strong>Jan Krüger</strong>, Hamburg<br><strong>Thomas Krüger</strong>, Hamburg<br><strong>Dr. Jörg Rheims</strong>, Krefeld<br><strong>Doris Krogh</strong>, Geschichtswerkstatt Bargteheide e.V., Bargteheide<br><strong>Eberhard Franz</strong>, Frankfurt/Main<br><strong>Peter Wegner</strong>, VVN-BdA, Berlin<strong><br>Gudrun Dorothee Greth</strong>, Stolpersteine Stuttgart-Ost, Stutttgart<br><strong>Hans-Jürgen Auth</strong>, Künzell-Dirlos<strong><br>Kirsten Goetze</strong>, StA’in a.D., Doktorandin Fritz Bauer Institut, Winden<br><strong>Dr. Birgit Seemann</strong>, Historikerin und Sozialwissenschaftlerin, Rodgau<br><strong>Freya Kurek</strong>, Gedenkstättenpädagogin, Frankfurt/Main<br><strong>Sophie-Marie Hohmann</strong>, Erfurt<br><strong>Ursula Heltweg</strong>, Übach-Palenberg<br><strong>Rolf Burgard</strong>, VVN-BdA, Nordstrand<br><strong>Christine Assmy</strong>, Geschichtswerkstatt Bargteheide e.V., Bargteheide<br><strong>Dr. Eberhard Podzuweit</strong>, Pädagogischer Ref., Schwerpkt. Gedenkstättenfahrten, Berlin<br><strong>Johannes Stützel</strong>, Frankfurt/Main<br><strong>Guido Paul-Ernst Övelgönne</strong>, Erwitte<br><strong>Angela Wagner</strong>, Hamburg<br><strong>Gudrun Schmidt</strong>, Vorstandsmitgl. Studienkreis Dt. Widerstand 1933-45, Frankfurt/M.<br><strong>Marcel Seidel</strong>, Hamburg<br><strong>Diane Weber</strong>, Daughter of Holocaust survivors, Citrus Heights, California (USA)<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 17.2. bis 24.2.2026 </strong>(19.00 Uhr)<strong>:<br>Thomas Schöneberger</strong>, Mobil ohne Auto Nord e.V., Buchholz<br><strong>Michael Schwarz</strong>, Hamburg<br><strong>Olaf Neumann</strong>, Master of Social Work, Ev. Gemeindepädagoge, Westerwald<br><strong>Barbara Maass</strong>, Montreal, Quebec, Canada<br><strong>Armin Mikosch</strong>, Dietzenbach<br><strong>Hilke Vonderheiden</strong>, Stadtführerin, Bargteheide<br><strong>Constanze Stoll</strong>, Referentin f. hist. Bildungsprojekte, IBB gGmbH Dortmund, Hamburg<br><strong>Christian Römmer</strong>, Vorsitzender Geschichtswerkstätten Hamburg e.V., Hamburg<br><strong>Niku Schlichting</strong>, Kiel<br><strong>Ray Fromm</strong>, London (UK)<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 24.2. bis 3.3.2026</strong> (19.00 Uhr):<br><strong>Ralph Ziegenbalg</strong>, Geschichtswerkstatt Billstedt e.V., Hamburg<br><strong>Katrin Ehlberg</strong>, Geschichtswerkstatt Süderelbe, Hamburg<br><strong>Ricardo Lenzi Laubinger</strong>, Vors. Sinti-Union Hessen e.V. &amp; Rheinland Pfalz, Budenheim<br><strong>Jana Topp</strong>, Vorstand Einwohnerverein St. Georg e.V., Hamburg<br><strong>Imke Behr</strong>, Hamburg<br><strong>Steffen Leipnitz</strong>, Linksfraktion Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, Hamburg<br><strong>Josefina Rodriguez Vila</strong>, Hamburg<br><strong>Irne Giese</strong>, Hamburg<br><strong>Hedwig Lepique</strong>, Köln<br><strong>Holger Schultze</strong>, 1. Vors. Willi-Bredel-Gesellschaft-Geschichtswerkstatt, Kaltenkirchen<br><strong>Holger Tilicki</strong>, 2. Vors. Willi-Bredel-Gesellschaft-Geschichtswerkstatt, Hamburg<br><strong>Beate Christians</strong>, OMAS GEGEN RECHTS, Hamburg<br><strong>Rolf-Joachim Lamprecht</strong>, Jersbek<br><strong>Ursula Frerich</strong>, Hamburg<br><strong>Urte Meister</strong>, Hamburg<br><strong>Jacob Brunert</strong>, Watford (England)<br><strong>Conny Böttger</strong>, Hamburg<br><strong>Joshua Brunert</strong>, London (England)<br><strong>Hartmut Griesbach</strong>, Hamburg<br><strong>Florence Brunert</strong>, London (England)<br><strong>Thomas Mammitzsch</strong>, Hamburg<br><strong>Dieter Schröder</strong>, Hamburg<br><strong>Angelika Badel</strong>, Hamburg<br><strong>Benjamin Wilcockson</strong>, London (England)<br><strong>Eleanor Lucas</strong>, London (England)<br><strong>Kim Estes-Fradis</strong>, New York (USA)<br><strong>Karin McGregor</strong>, Hamburg<br><strong>Jens Peter Meier</strong>, Bargteheide,<br><strong>Muhammad Tay</strong>, Bargteheide<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 03.03. bis 10.03.2026 (19.00 Uhr):<br>Katrin Mercker</strong>, Hamburg<br><strong>Uwe Hoerner</strong>, Apensen<br><strong>Dr. Jörg Herrmann</strong>, Direktor i.R. der Evangelischen Akademie der Nordkirche, Hamburg<br><strong>Gerd Abeldt</strong>, Journalist<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 10.03. bis 17.03.2026 (19.00 Uhr):</strong><br><strong>Dr. Martin Zerrath</strong>, Pastor Kirchliche Gedenkstättenarbeit Neuengamme, Hamburg<br><strong>Liv Arnold</strong>, Studentin, Hamburg<br><strong>Marsha Richards</strong>, Hamburg<br><strong>Annette Woolf</strong>, Nachkomme von Deportierten, Montreal (Kanada)<br><strong>Dr. Joseph Aspler</strong>, Montreal (Kanada)<br><strong>Sarah Aspler</strong>, Urenkelin Jüdischer Deportierter, Montreal (Kanada)<br><strong>Dr. John Aspler</strong>, Urenkel Jüdischer Deportierter, Ottawa (Kanada)<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 17.03. bis 24.03.2026 (19.00 Uhr):<br>Dagmar Semrau</strong>, Norderstedt<br><strong>Christian Busold</strong>, Rentner, Berlin<br><strong>Norbert Heltweg</strong>, Selm<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 24.03. bis 31.03.2026 (19.00 Uhr):<br>Stephanie Plieske, </strong>Hamburg<br><strong>Gunnar Vonsien, </strong>Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 31.03. bis 07.04.2026 (19.00 Uhr):<br>Günter Holert</strong>, Pastor i. R., Lüneburg<br><strong>Peter Woolf</strong>, Enkel Jüdischer Deportierter, Sydney (Australien)<br><strong>Meike Beck</strong>, Petershagen<br><strong>Vera Bianchi</strong>, Historikerin, Hamburg<br><strong>Sybille Klingner</strong>, Hamburg<br><strong>Nathalie Larsen-dos Santos</strong>, Hamburg<br><strong>Sebastian Mock</strong>, Hamburg<br><strong>Mandy Weiß</strong>, Hamburg <strong><br><br>Weitere Unterzeichnende vom 14.04. bis 21.04.2026 (19.00 Uhr):<br>Juliane Steinmetz, </strong>Hamburg<br><strong>Volker Krause, </strong>Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 21.04. bis 28.04.2026 (19.00 Uhr):<br>Petra Jessen</strong>, Hamburg<br><strong>Rudi Arendt</strong>, AG gegen das Vergessen – Stolpersteine für Elmshorn, Elmshorn<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 28.04. bis 05.05.2026 (19.00 Uhr):<br>Birgit E. Ahrens</strong>, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 05.05. bis 12.05.2026 (19.00 Uhr):<br>Prof. Dr. Ulrike Bergermann</strong>, Hamburg<br><strong>Lukas Tödte</strong>, Projektkoordinator Fair Trade Stadt Hamburg, Hamburg<br><strong>Steffen Wolff</strong>, Hamburg<br><strong>Clara Borreck</strong>, Hamburg<br><strong>Katrin Koelle</strong>, Journalistin, Hamburg<br><strong>Ina Gröbe</strong>, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 12.05. bis 02.06.2026 (19.00 Uhr):</strong><br><strong>Dr. Hans-Peter de Lorent</strong>, Publizist, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 02.06. bis 09.06.2026 (19.00 Uhr):</strong><br><strong>Tina Düspoh</strong>l, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 09.06. bis 16.06.2026 (19.00 Uhr):</strong><br><strong>Kelly Laubinger, </strong>Geschäftsführerin Sinti Union Schleswig-Holstein, Neumünster<br><br><strong>1 Weitere Unterzeichnende vom 16.06. bis 23.06.2026 (19.00 Uhr)</strong><br><strong>Maria Akingunsade</strong>, Hamburg<br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 23.06. bis 30.06.2026 (19.00 Uhr)</strong><br><strong>Frieda Larsen</strong>, Landesverein der Sinti und Auschwitz-Komitee in der BRD, Ehem. Mitglied der Expertenrunde denk.mal Hannoverscher Bahnhof, Hamburg<br><br><strong>Keine Unterzeichnende vom 30.06. bis 07.07.2026 (19.00 Uhr)]</strong><br><br><strong>Keine Unterzeichnende vom 07.07. bis 14.07.2026 (19.00 Uhr)]</strong><br><br><strong>Weitere Unterzeichnende vom 14.07. bis 21.07.2026 (19.00 Uhr)</strong><br><strong>Dr. Anna von Villiez</strong>, Antisemitismusbeauftrage Hamburg, Hamburg<br><strong>Doris Schneider</strong>, Auschwitz-Komitee in der BRD, Hamburg<br><strong>Marie Picot</strong>, Stechlin OT Dollgow<br><strong>Laura Hirsch</strong>, Architektin, Hamburg <br><strong>Charlotte Picot</strong>, Biesenthal<br><strong>Sandra Goldschmidt</strong>, Landesbezirksleiterin ver.di Hamburg, Hamburg</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Diese Unterschriftenliste wird künftig monatlich aktualisiert.</em></strong></p>
</div>
</div>
</div>



<h6 id="unterschrift" class="wp-block-heading"></h6>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-contact-form-7-contact-form-selector"><div id="cf7cstmzr-form" class="cf7cstmzr-form-df34abb cf7cstmzr-form">[contact-form-7]</div></div>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2026/05/denk.mal-Hannoverscher-Bahnhof_Quellen-und-Medienberichte-2004-bis-2026.pdf" type="link" id="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2026/05/denk.mal-Hannoverscher-Bahnhof_Quellen-und-Medienberichte-2004-bis-2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">denk.mal Hannoverscher-Bahnhof Quellen und Medienberichte 2004 bis 2026</a> 13. Mai 2026</li>



<li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/12175/endlich-erinnerungskultur-zeigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Endlich Erinnerungskultur zeigen!</a> 12. Oktober 2025</li>



<li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/6470/erklaerung-zum-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ERKLÄRUNG zum Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof</a> 17. Januar 2022</li>



<li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/5677/hamburg-hat-ein-problem/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hannoverscher Bahnhof: Hamburg hat ein Problem</a> 22. Juni 2021</li>



<li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/5495/gedenken-am-gedenkort-hannoverscher-bahnhof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gedenken am Gedenkort Hannoverscher Bahnhof</a> 16. Mai 2021</li>



<li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/4831/erklaerung-die-wahrnehmung-der-opfer/" type="post" id="4831">Erklärung: Die Wahrnehmung der Opfer</a> 22. Februar 2021</li>



<li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/gedenkseite-esther-bejarano/">Gedenkseite für Esther Bejarano</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/13191/das-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof-darf-nicht-scheitern/">Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/12175/endlich-erinnerungskultur-zeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=12175</guid>

					<description><![CDATA[<p>MEDIENMITTEILUNG AUSCHWITZ-KOMITEE IN DER BRD e.V.: Die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof lässt weiter auf sich warten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/12175/endlich-erinnerungskultur-zeigen/">ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>MEDIENMITTEILUNG AUSCHWITZ-KOMITEE IN DER BRD e.V.:</strong> <strong>Die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof lässt weiter auf sich warten!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auschwitz-Komitee ist empört, dass die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof weiter auf die lange Bank geschoben wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Kleine Anfrage der Bürgerschaftsfraktion der LINKEN (Drs. 23/1557) hat ergeben, dass seit September 2024 keine Planungsarbeiten mehr für das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof stattfinden: Der private Investor Harm Müller-Spreer, der der Stadt Hamburg im Januar 2022 die Schenkung des Gebäudes versprochen hat, macht seit Anfang September 2024 keine Planungstätigkeiten mehr &#8211; weil <em>„der Schenker diese bis zur Klärung steuerrechtlicher Fragen zur Absetzbarkeit seiner Aufwendungen unterbrochen hat“,</em> wie über ein Jahr später jetzt die Behörde für Kultur und Medien mitteilt. Durch die Einstellung seiner Arbeiten ist eine Eröffnung des Dokumentationszentrums in weite Ferne gerückt, die Behörde für Kultur und Medien kann keinen Eröffnungstermin nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Auschwitz-Komitee erklären wir: Nach der Wintershall-Affaire von 2021 gefährdet der private Investor ein weiteres Mal die Eröffnung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof durch ignorantes und unwürdiges Verhalten gegenüber den Opfern und Überlebenden der NS-Verfolgung. Wir fordern die Stadt nochmals auf, ihr Konzept eines Public-Private-Partnerships in der Hamburger Erinnerungskultur aufzugeben, sich von dem privaten Investor zu trennen und das Dokumentationszentrum unter eigener Regie zu verwirklichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Susanne Kondoch-Klockow, Vorstandsvorsitzende des Auschwitz-Komitees, erklärt dazu:</strong><br>„Als Auschwitz-Komitee erwarten wir von der Stadt, dass sie sich ernsthaft und glaubwürdig für die Verwirklichung des Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof einsetzt – dies verstehen wir als Teil einer gelebten städtischen Erinnerungskultur!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir fordern deshalb: ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!“</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/12175/endlich-erinnerungskultur-zeigen/">ENDLICH ERINNERUNGSKULTUR ZEIGEN!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ERKLÄRUNG zum Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/6470/erklaerung-zum-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=6470</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weil alle es wollten, konnte eine Lösung gefunden werden für den Gedenkort Hannoverscher Bahnhof. Zugleich müssen wir feststellen, dass nach wie vor in Hamburg kein Gesamtkonzept für die Sicherung und Präsentation der Erinnerungsorte erkennbar ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/6470/erklaerung-zum-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof/">ERKLÄRUNG zum Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Fast auf den Tag genau vor einem Jahr erfuhren wir aus dem Hamburger Abendblatt, mit wem das seit langem geplante Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof künftig in einer Hausgemeinschaft leben sollte: in einem Artikel auf der Wirtschaftsseite mussten wir schockiert lesen, dass die Firma Wintershall Dea das Gebäude beziehen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wintershall förderte Hitler und die Nazi-Partei schon vor 1933, beteiligte sich an der illegalen Aufrüstung nach 1933, war im Freundeskreis des Reichsführers-SS Himmler vertreten und profitierte von Krieg und Zwangsarbeit. Gegen Ende der 1960er wurde Wintershall eine Tochterfirma der BASF, einer Gründungs- und Nachfolgefirma des IG-Farben-Konzerns, der u.a. Zyklon-B herstellte und Betreiber des Hydrierwerkes IG Auschwitz war. <strong>Nach dem anhaltenden Skandal um die ehemalige Hamburger Gesta­po-Zentrale Stadthaus, auch ein PPP-Projekt, entwickelte sich hier nun der nächste.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere wir von den sogenannten Opferorganisationen, darunter die, die jahrelang den Entwicklungsprozess um den Gedenkort Hannoverscher Bahnhof begleitet haben, der Landesverein der Sinti, die Rom- und Cinti-Union, das Auschwitz-Komitee, die Stolperstein-Initiative und selbstverständlich auch Jüdischen Gemeinden und die VVN-BdA, hatten offenbar zu sehr vertraut auf die 2017 formulierten Vertragssätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir mussten uns fragen: Sind die Debatten um Erinnerung, Verantwortung und deren Darstellung in der Zukunft in Stadt und Senat wirklich gründlich und ernsthaft geführt worden? Sind die Wahrnehmung und die Wünsche der Betroffenen in diesen Planungen wirklich wahr- und ernst genommen worden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wurde an die Betroffenen gedacht?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Wird das Denkmal geachtet werden?”</em><strong>,</strong> sorgte sich im Mai 2017 Lucille Eichengreen, Überlebende der Juden-Deportation vom Oktober 1941, bei der Einweihung des Gedenkortes. Sie kann das nicht mehr überprüfen: Im Februar 2020 ist sie verstorben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer hat den wenigen Überlebenden, z. B. den Sinti Gottfried Weiß oder Rigoletto Weiß, zugehört?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben uns gefragt: Wer sind wir, dass wir uns über die Wünsche und Gefühle der Überlebenden hinwegsetzen? <em>Um die Wahrnehmung der Opferperspektive durchzusetzen, konnte es keine Kompromisse in der Frage geben,</em> mit wem die Dokumentationsstätte Hannoverscher Bahnhof eine Hausgemeinschaft eingehen kann. Folgerichtig mussten wir die vom Investor vertraglich vorgesehene Firma Wintershall Dea ablehnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, begegnete </em>am 14. April 2021 zufällig dem Investor und Vermieter vor dem denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Sie sagte zu ihm:<em> <strong>“</strong>Wir können uns nicht damit abfinden! <strong>Sie haben die Möglichkeit, Sie können das ändern. Sie müssen das ändern.”</strong><strong> </strong></em><em><strong></strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Mediation sollte Klärung schaffen. Das Auschwitz-Komitee und der Landesverein der Sinti beteiligten sich schon an der ersten Mediationssitzung im Mai 2021 nicht mit der Begründung, dass die Opferverbände hier keine Vertragspartner sind. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einer heftigen Konfrontation aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dann bewegte sich etwas. Im Herbst lud die Mediatorin nach Empfehlung des Senators Vertreter:innen der Opferverbände, der Hafencity Hamburg und der Kulturbehörde zu einem &#8222;Side-step&#8220; ein, hatte zuvor mit allen Beteiligten gesprochen. Ein intensiver Austausch, alle haben miteinander geredet. Reden hilft!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich hatten Investor und Stadt erkannt, dass das von ihnen geschaffene Problem eine Lösung brauchte, die nur im Einverständnis mit den Opferorganisationen zu finden war. So entstand das nun heute vorgestellte Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt bekommt das Dokumentationszentrum ein eigenes Haus am Ende des Lohseparks! Ein alleinstehendes zweigeschossiges Gebäude an der Ericusbrücke. Herr Müller-Spreer baut das Gebäude mit gleichwertiger Ausstellungsfläche, mit Arbeits- und Seminarräumen wie das bisher geplante Haus. So hat er es versprochen. Die Ausstattung, also den Innenausbau und die Einbauten übernehmen, wie vorher auch geplant, die &#8222;öffentliche Hand&#8220; und die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt 2023 wird das Haus wohl erst 2026 bezugsfertig sein. Dieser Umweg kostet Zeit. Menschen wie Frieda Larsen, ein Mitglied der Expertenrunde, warten seit mehr als sieben Jahrzehnten auf dieses Zeichen, auf eine sichtbare Anerkennung des Leids, das den deportierten Sinti, Roma und Jüdinnen und Juden angetan wurde. Zu hoffen ist, dass noch einige Überlebende die Eröffnung des Dokuzentrums erleben können.<em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil alle es wollten, konnte eine Lösung gefunden werden für den Gedenkort Hannoverscher Bahnhof. Zugleich müssen wir feststellen, dass nach wie vor in Hamburg kein Gesamtkonzept für die Sicherung und Präsentation der Erinnerungsorte erkennbar ist. Zukünftig erwarten wir, dass Politik und Senat die Entscheidung über die Hamburger Erinnerungskultur nicht mehr an private Investoren delegiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e. V</strong>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h3>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/15792750/dokumentationszentrum-hannoverscher-bahnhof-/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dokumentationszentrum: denk.mal Hannoverscher Bahnhof wird an einem eigenständigen Standort am Lohsepark realisiert</a></li><li><a href="https://www.hamburg.de/contentblob/15792782/f46840fa7ee88ecf7e5b697d8c1ff642/data/lageplan-denk-mal-dokumentationszentrum-hannoverscher-bahnhof.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">denk.mal Hannoverscher Bahnhof &#8211; Lageplan Dokumentationszentrum (PDF, 988,5 KB)</a></li><li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/6059/gedenken-am-europaeischen-holocaustgedenktag-fuer-roma-und-sinti/">Gedenken am Europäischen Holocaustgedenktag für Roma und Sinti</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/6470/erklaerung-zum-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof/">ERKLÄRUNG zum Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hannoverscher Bahnhof: Hamburg hat ein Problem</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/5677/hamburg-hat-ein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=5677</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gemeinsame Erklärung zum Verfahren um das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof: das Auschwitz-Komitee, die Rom und Cinti Union Hamburg und der Landesverein der Sinti in Hamburg mahnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/5677/hamburg-hat-ein-problem/">Hannoverscher Bahnhof: Hamburg hat ein Problem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsame Erklärung zum Verfahren um das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof: das Auschwitz-Komitee, die Rom und Cinti Union Hamburg und der Landesverein der Sinti in Hamburg mahnen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Hamburg entsteht ein Dokumentationszentrum zur Erinnerung an die Deportationen von Sinti und Roma und Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit. Die Stadt hat sich entschlossen, diesen Erinnerungsort in einem von privaten Investoren errichteten und betriebenen Bürohaus unterzubringen. Nach den Erfahrungen und Auseinandersetzungen um das Stadthaus, die ehemalige Gestapo-Zentrale, hat Hamburg im Jahre 2017 mit dem privaten Investor einen Dauernutzungsvertrag abgeschlossen, der im § 14, 1 eine Nutzungsbeschränkung für den Vermieter festschreibt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong><em>„Der Eigentümer verpflichtet sich, das Gebäude nicht selbst oder durch Dritte in einer Weise zu nutzen oder nutzen zu lassen, die in der öffentlichen Wahrnehmung und insbesondere in der Wahrnehmung der Opfer des Nationalsozialismus und ihrer Interessenorganisationen (…) (1) im Konflikt mit dem Zweck des Dokumentationszentrums (…) steht oder (2) der Ausstrahlung eines Gedenkorts abträglich ist.“</em></strong></p></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2021 wurde bekannt, dass in das Gebäude des zukünftigen Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof die Firma Wintershall Dea einziehen will. Die Kulturbehörde hat dazu die Verbände der Verfolgten und Ermordeten im Februar 2021 befragt. Einhellig wurde festgestellt, dass eine Vermietung an Wintershall Dea nicht mit dem Nutzungsvertrag des Gebäudes für das Dokumen­tationszentrum vereinbar ist und der vermietende Investor gegen die Vereinbarung verstoßen hat. Wir erwarten, dass die Hansestadt Hamburg und ihre Vertragspartner geschlossene Verträge einhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Konfliktfall ist im Dauernutzungsvertrag ein Schiedsverfahren vorgesehen. Kulturbehörde und Investor haben stattdessen ein Mediationsverfahren initiiert, an dem sich auch die Verbände beteili­gen sollen, obwohl sie keine Vertragsparteien sind. Lösungsvorschläge, die verhindern, dass das Dokumentationszentrum durch eine nicht vereinbarte Nutzung des darüber befindlichen Gebäudes Schaden nimmt, wurden nicht gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Firma Wintershall ist nicht geeignet für eine Hausgemeinschaft mit uns: Die Firma hat die Nationalsozialisten schon vor 1933 unterstützt, profitierte von der &#8222;Arisierung&#8220;, von der Aufrüstung und Ausplünderung der okkupierten Länder und der Ausbeutung von Zwangsarbeiter*innen. Heute gehört sie zu 67 % der BASF, einem Nachfolgekonzern der IG Farben AG, die das erste firmeneigene KZ Auschwitz-Monowitz errichtet – und das tödliche Gas Zyklon B in die Vernichtungslager geliefert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Esther Bejarano</em></strong>, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees in der BRD e. V., sagt: <strong>&#8222;<em>Das ist eine Zumutung für die Überlebenden und ihre Angehörigen und eine Missachtung der Millionen Ermordeten: Kein Gedenkort unter einem Dach mit einem Konzern mit dieser NS-Vergangenheit! Wir können und werden uns nicht damit abfinden!&#8220;</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Arnold Weiß</em></strong>, erster Vorsitzender des Landesvereins der Sinti in Hamburg e. V., erklärt dazu: <strong>„<em>Es ist unsere moralische Pflicht, für die verfolgten Menschen, die nicht mehr unter uns weilen, zu sprechen. Eine Firma, die für Mord und Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft steht, darf nicht Platz finden über einem Dokumentationszentrum. Unserer Ansicht nach verjährt Mord nicht!“</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufgabe der Verbände der Verfolgten der NS-Zeit besteht darin, für ein würdiges Gedenken an die Ermordeten und eine umfassende Aufklärung über die Verbrechen zu streiten. Es ist nicht Aufgabe der Verbände, sich an privatrechtlichen Auseinandersetzungen über Vertragsinhalte zwischen Hamburg und privaten Investoren zu beteiligen. Aber wir erwarten die Einhaltung der Verträge seitens der Vertragsparteien sowohl vom vermietenden Investor als auch von der Freien und Hansestadt Hamburg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Nachtrag aus aktuellem Anlass</u></strong>: Wir haben sehr kurzfristig davon erfahren, dass bei den damaligen Vertragsverhandlungen ein Passus, der die jetzige Situation hätte verhindern können, von der Stadt bewusst aus dem Vertrag genommen und durch den jetzigen Text ersetzt wurde. Die RCU e.V., die Jüdische Gemeinde Hamburg, die Liberale Jüdische Gemeinde und die Stolperstein-Biographie-Gruppe haben sich inzwischen ebenfalls aus der Mediation zurück gezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Auschwitz-Komitee in der BRD e. V., RCU e. V., Landesverein der Sinti in Hamburg e. V.</em></strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/5495/gedenken-am-gedenkort-hannoverscher-bahnhof/">Gedenken am Gedenkort Hannoverscher Bahnhof</a></li><li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/4831/erklaerung-die-wahrnehmung-der-opfer/">Erklärung: Die Wahrnehmung der Opfer</a></li><li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/5693/die-last-der-verantwortung/">Die Last der Verantwortung</a></li><li><a href="https://www.auschwitz-komitee.de/6470/erklaerung-zum-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof/">ERKLÄRUNG zum Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/5677/hamburg-hat-ein-problem/">Hannoverscher Bahnhof: Hamburg hat ein Problem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Last der Verantwortung</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/5693/die-last-der-verantwortung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.auschwitz-komitee.de/?p=5693</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist nicht nur der Rost auf den alten Bahngleisen, um den es hier geht. Wir fragen uns: Sind die Debatten um Erinnerung – und Verantwortung – und Zukunft der vergangenen Jahrzehnte wirklich gründlich und ernsthaft genug geführt worden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/5693/die-last-der-verantwortung/">Die Last der Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es ist nicht nur der Rost auf den alten Bahngleisen, um den es hier geht. Wir fragen uns:</strong> <strong>Sind die Debatten um Erinnerung – und Verantwortung – und Zukunft der vergangenen Jahrzehnte wirklich gründlich und ernsthaft genug geführt worden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung aus dem Jahr 2017 über ein Dauernutzungsrecht für das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof zwischen der FHH und dem Investor regelt das Auswahlverfahren von weiteren Mietern in dem Neubau eindeutig. In unserer Erklärung vom 22. Februar 2021 sind wir darauf eingegangen. An der Entwicklung dieses Gedenkorts beteiligen sich beratend Organisationen, darunter das Auschwitz-Komitee, Vertragspartner aber sind diese nicht. Nun soll als Mieter in dieses Haus ausgerechnet eine Nachfolgefirma der IG Farben AG einziehen, die das erste private KZ Auschwitz-Monowitz errichtete und Zyklon B in die Vernichtungslager lieferte. Für uns war es nicht vorstellbar, dass der Investor so eklatant gegen die in unseren Augen klar formulierten Vertragsbe­dingungen handeln würde. Wir haben darauf vertraut, dass die Anliegen der Organisationen der Opfer und Überlebenden seriös behandelt werden und ein Gedächtnisort in einem würdigen Umfeld entstehen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen die Freie und Hansestadt Hamburg weiterhin in der Pflicht, einen Gedenkort zu verwirk­lichen, der die Wahrnehmung der Opfer ernst nimmt und keinen Hauptmieter zulässt, der der Ausstrahlung des Hauses abträglich wäre. Wie andere Organisationen auch haben wir deshalb dafür plädiert, den jetzt bekanntgewordenen Hauptmieter abzulehnen. Wie andere Organisationen auch haben wir frühzeitig vor Problemen gewarnt, die aus der jetzigen Vertragskonstellation in Private Public Partnership entstehen könnten. Nach wie vor halten wir einen Gedenkort in städtischer Verantwortung für zielführend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir möchten hier verwirklicht sehen, was wir mit anderen Organisationen in der Expertenrunde beraten und unterstützt haben. Wir möchten, dass die langjährige Arbeit des Gedenkstättenteams endlich in einer würdigen Umgebung präsentiert werden kann. Und wir wollen, dass die wenigen Überlebenden und ihre Angehörigen endlich die Eröffnung des Erinnerungsortes erleben – und erfahren können, dass für uns ERINNERN auch heißt, VERANTWORTUNG zu übernehmen. Und Verträge im Sinne dieser Verantwortung abzuschließen bedeutet, Verantwortung zu übernehmen auch für die Gefühle, die Trauer, die Sorgen, die Traumata der Überlebenden und ihrer Angehörigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>&#8222;</em></strong><strong><em>Wird das Denkmal geachtet werden?&#8220;</em></strong><strong>,</strong> sorgte sich im Mai 2017 Lucille Eichengreen bei der Einweihung des Gedenkortes. Ihre Familie war vom Hannoverschen Bahnhof in den Tod deportiert worden. Sie kann das nicht mehr überprüfen: Im Februar 2020 ist sie verstorben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind der Betroffenen vergessen worden? Wer sind wir, dass wir uns über ihre Wünsche und Gefühle hinwegsetzen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Esther Bejarano</em>, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, begegnete zufällig dem Investor und Vermieter am 14. April 2021 vor dem denk.mal Hannoverscher Bahnhof.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>&#8222;Wir können uns nicht damit abfinden!&#8220;</em></strong> appellierte sie und sagte weiter zu ihm: <em>&#8222;<strong>Sie haben die Möglichkeit, Sie können das ändern. Sie müssen das ändern.&#8220;</strong> </em>Haben Sie den Mut.Wagen Sie diesen Schritt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.</strong><br>Der Vorstand<br><em>Esther Bejarano (Vorsitzende), Susanne Kondoch-Klockow, Helga Obens</em></p>
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		<title>Gedenken am Gedenkort Hannoverscher Bahnhof</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/5495/gedenken-am-gedenkort-hannoverscher-bahnhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 May 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 16. Mai jährte sich der Tag der Deportation der Roma und Sinti nach Belzec zum 81. Mal. Daran erinnerten der Landesverein der Sinti in Hamburg, die Rom und Cinti Union und Freunde am denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Die Einschränkungen durch Corona erlaubten nur ein sehr kurzes Gedenken. Die Erinnerung an die ermordeten Roma und Sinti...</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2021/06/Gedenkort_Hannoverscher_Bahnhof.png" alt="" class="wp-image-5496" width="316" height="238" srcset="https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2021/06/Gedenkort_Hannoverscher_Bahnhof.png 960w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2021/06/Gedenkort_Hannoverscher_Bahnhof-300x225.png 300w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2021/06/Gedenkort_Hannoverscher_Bahnhof-768x576.png 768w, https://www.auschwitz-komitee.de/wp-content/uploads/2021/06/Gedenkort_Hannoverscher_Bahnhof-850x638.png 850w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Mai jährte sich der Tag der Deportation der Roma und Sinti nach Belzec zum 81. Mal. Daran erinnerten der Landesverein der Sinti in Hamburg, die Rom und Cinti Union und Freunde am denk.mal Hannoverscher Bahnhof. Die Einschränkungen durch Corona erlaubten nur ein sehr kurzes Gedenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erinnerung an die ermordeten Roma und Sinti ist uns eine moralische Pflicht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WIR VERGESSEN NICHT</strong></p>
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		<title>Erklärung: Die Wahrnehmung der Opfer</title>
		<link>https://www.auschwitz-komitee.de/4831/erklaerung-die-wahrnehmung-der-opfer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Auschwitz-Komitee]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2021 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[denk.mal]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteilungen an die Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklung der Mietverhältnisse am denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg hat auch beim Auschwitz-Komitee Bestürzung ausgelöst. Unter einem Dach mit diesem Gedenkort sollte keine Firma mit NS-Belastung untergebracht werden. In unserer Erklärung haben wir unsere Argumente gegen eine solche Nachbarschaft zusammengefasst. Wir hoffen, so Bewegung in die verfahrene Angelegenheit zu bringen. Frieda Larsen, die für das Auschwitz-Komitee langjähriges Mitglied der Expertenrunde ist, macht ihrer Empörung deutlich Luft: „Wir fühlen uns über den Tisch gezogen, uns wurde ein von uns bestimmtes Dokumentationszentrum versprochen und jetzt sollen wir Kompromisse mit einer Firma mit so einer Vergangenheit eingehen: Nein!“<br />
Hamburg muss standhaft bleiben und auf Einhaltung der vertraglich vereinbarten Absprachen mit dem Vermieter bestehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/4831/erklaerung-die-wahrnehmung-der-opfer/">Erklärung: Die Wahrnehmung der Opfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"><strong><em>Keine Hausgemeinschaft mit Firmen mit NS-Vergangenheit </em></strong>| <strong><em>Hamburger Erinnerungskultur ist nicht privatisierbar – Public Private Partnership ist keine Lösung!</em></strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nach dem anhaltenden Skandal um die ehemalige Hamburger Gestapo-Zentrale Stadthaus hier nun der nächste: die Hamburger Dokumentationsstätte für die Opfer der Deportationen in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager soll sich in einem Gebäude befinden, in dem eine NS-Täterfirma ihren Firmensitz haben soll, die im Mehrheitseigentum des IG-Farben-Nachfolgekonzerns BASF ist.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8222;Wo von seelischen Wunden und Verwundbarkeit die Rede ist, kommen <em>immer auch</em> Gewalt, Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit zur Sprache,  ebenso wie gesellschaftliche und staatliche Verantwortlichkeit thematisiert wird<em>.&#8220;</em></p><cite>(José Brunner, Die Politik des Traumas, 2014)</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 15 Jahren begleiten Hamburger Opferorganisationen und die Jüdischen Gemeinden die Entwicklung eines Gedenkortes für die mehr als 8.000 Hamburger*innen, die vom Hannoverschen Bahnhof zwischen 1940 und 1945 in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden.[i] Federführend planen die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, die Kulturbehörde und die HafenCity Hamburg GmbH hier einen Erinnerungsort, der an die Deportation von Juden und Jüdinnen, Roma und Sinti und anderen politisch Verfolgten gemeinsam erinnern soll<em>.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Auschwitz-Komitee und Freundeskreise unterstützen das Projekt eines Erinnerungsortes seit fast zwanzig Jahren: seit 2003 beschäftigen wir uns mit dem Hannoverschen Bahnhof und haben den vergessenen Bahngleisen nachgespürt. Mit Aktionen[ii] wie der Mahnwache am Hauptbahnhof Hamburg im Dezember 2006, mit dem Weg der Erinnerung im Oktober 2007 und dem Zug der Erinnerung im Frühjahr 2008 haben wir die Hamburger Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit eines Gedenkortes hingewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Zeitung mussten wir nun erfahren, dass der Öl- und Gasproduzent Wintershall Dea ab Sommer 2022 mit 500 Mitarbeiter*innen ein Bürogebäude am Lohsepark in der Hafencity beziehen will. Für das Erdgeschoss dieses neuen Firmensitzes wurde vor Jahren bereits ein Nutzungsvertrag (Laufzeit 200 Jahre) für das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof abgeschlossen. Der Vorstandsvor­sitzende der Wintershall Dea, Mario Mehren, wird so zitiert: <em>„Mit dem neuen und langfristig anzumietenden Bürogebäude haben wir Büros gefunden, die zu Wintershall Dea passen“.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Esther Bejarano, </strong>Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, hingegen sagt: <strong><em>&#8222;Das ist eine Firma, die nicht zu uns passt! Kein Gedenkort unter einem Dach mit einem Konzern mit dieser NS-Vergangenheit! In unserer Wahrnehmung</em></strong><em> <strong>ist das kein passender Partner an diesem Ort.&#8220;</strong> </em>Wir finden es unzumutbar, dass ein NS-Nachfolgekonzern seinen Konzernsitz nun direkt in dem Gebäude einnehmen will, in dem an die Opfer der Deportationen gedacht werden soll. Denn wir haben den wenigen Überlebenden dieser Deportationen zugehört. Wir wissen, wie ihre Familien mit ihnen gelitten haben. Wir wissen um ihre Alpträume in den Nächten. Wir wissen um die intergenerationelle Weitergabe dieser Traumata. Wir, die nachfolgenden Generationen, haben uns verpflichtet, das Vermächtnis der Opfer und Verfolgten zu bewahren: wachsam zu sein, damit sich nie wiederhole, was damals geschah.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Firma Wintershall Dea passt nicht zum Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof: Die Firma Wintershall war in der NS-Zeit nicht nur Teil der aggressiven Aufrüstungs- und Kriegsführungs­politik des Nazi-Regimes, sondern über ihren Vorstandsvorsitzenden Rosterg bereits vor 1933 auch direkter Unterstützer von bekannten NS-Vertretern wie Wilhelm Keppler und Heinrich Himmler (Freundeskreis Keppler/Freundeskreis Himmler). Die Firma Wintershall profitierte von der „Arisierung“, beteiligte sich an der Ausplünderungspolitik der von den Nationalsozialisten okkupierten Länder und beutete tausende Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter*innen in ihren Werken aus. Die Firma Wintershall Dea gehört heute zu 67% der BASF, einem Nachfolgekonzern der IG Farben AG, die das erste firmeneigene KZ Auschwitz-Monowitz errichtete und Zyklon B in die Vernichtungslager lieferte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Firma Wintershall AG hat sich spät mit ihrer NS-Geschichte auseinandergesetzt. Erste, vorläufige Studien wurden dazu – kurz vor ihrem Börsengang – im letzten Jahr veröffentlicht (Grieger, Köhler, Karlsch 2020[iii]). Weitere Untersuchungen, auch zum Fusionspartner Dea, sollen folgen. Die Wintershall Dea GmbH engagiert sich auch regional und lokal gesellschaftspolitisch gegen rechts. Dieses Engage­ment in der Gegenwart ist nicht zu kritisieren. Aber qualifiziert das diese Firma, in guter Nachbar­schaft mit einer Gedenkstätte zu leben, die den Opfern und Überlebenden der NS-Gewaltherrschaft gewidmet ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Stadthaus steht das nächste Projekt einer Public Private Partnership (PPP) vor dem Schei­tern. Einfach dadurch, dass die Investoren ungehindert die Interessen der öffentlichen Hand igno­rieren und vertragliche Regelungen nach Bedarf auslegen. Das private Interesse überwiegt in der Regel das öffentliche. Geschäftsleute machen Geschäfte zum Zwecke des Geldverdienens, Unternehmens­kultur und Imagepflege sind oft Mittel zum Zweck, das Streben nach Profit bleibt. Das muss jedem klar sein, der öffentliche und gesellschaftliche Aufgaben wie Gedenkarbeit und das Erinnern an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft Projekten der Public Private Partnership überlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig unverständlich ist das Verhalten des vermietenden Investors, der ohne Rücksprache ignorant verstoßen hat gegen die Vereinbarung mit der Gedenkstätte und der Hansestadt Hamburg von 2019. Darin regelt das vereinbarte<em> Dauernutzungsrecht</em> zwischen dem Investor und der Behörde für Kultur und Medien, dass kein Nutzer in das Gebäude einzieht, <strong>„der insbesondere in der Wahrnehmung der Opfer des Nationalsozialismus und ihrer Interessenorganisationen (…) (1) im Konflikt mit dem Zwecke des Dokumentationszentrums (…) steht oder (2) der Ausstrahlung eines Gedenkortes abträglich ist“ (§ 14.1).</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sagen NEIN zur Vermietung an die Wintershall Dea GmbH und fordern die Aufhebung der Verträge. Haben wir den Mut und den Anstand und nehmen Rücksicht auf die Wahrnehmung der Überlebenden, ihrer Angehörigen und Freund*innen. Einen weiteren Skandal, indem ein jahrelang gefordertes Erinnerungsprojekt im Sumpf der Hamburger Public Private Partnership versinkt, kann sich die Hansestadt schlicht nicht leisten!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.</strong><br>Der Vorstand:<br><em>Esther Bejarano </em>(Vorsitzende) | <em>Susanne Kondoch-Klockow</em> | <em>Helga Obens</em></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">[i] <a href="https://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://hannoverscher-bahnhof.hamburg.de/</a><br>[ii] <a href="http://www.bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de/</a><br>[iii] Manfred Grieger, Ingo Köhler, Rainer Karlsch (2020): <em>Expansion um jeden Preis Studien zur Wintershall AG zwischen Krise und Krieg, 1929-1945</em>, Frankfurt am Main: Societäts-Verlag. Veröffentlicht: September 2020</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.auschwitz-komitee.de/4831/erklaerung-die-wahrnehmung-der-opfer/">Erklärung: Die Wahrnehmung der Opfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.auschwitz-komitee.de">Das Auschwitz-Komitee</a>.</p>
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